Back to school: Unterricht und Maskenpflicht – Die Coolen Blogbeiträge

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  • Beitrag zuletzt geändert am:26. August 2020
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back to school
Back to school – Unterricht und Maskenpflicht

Back to school!
Nach Corona- und Sommerferien hat inzwischen in den meisten Bundesländern wieder der Schulunterricht begonnen. Bis auf die bayerischen Kinder, die ja bis Mitte September traditionell noch bei der Heuernte helfen, verläuft das bundesweite Schulleben so einigermaßen in gewohnten Bahnen. Theoretisch.

Aber wie gestaltet sich so ein Unterricht mit Maskenpflicht und Abstandsregeln? Welche Bedenken haben die Eltern, wenn sie ihre Sprösslinge in die Bildungsanstalten schicken? Und welche Bedenken haben dabei die Lehrer?
Die Coolen Blogbeiträge melden sich aus der Sommerpause zurück und haben gleich ein aktuelles Thema im Gepäck!

Back to school: Unterricht und Maskenpflicht – Die Coolen Blogbeiträge

Back to School oder: Wie geht es Schülerinnen und Schüler in der Schule mit Maskenpflicht und Abstandsregeln?
Ich habe mich auf den vielen Mama- und Elternblogs zu diesem Thema umgesehen. Aber es gibt natürlich auch bloggende Lehrer und mit denen fange ich gleich einmal an:

Gefühl und Vernunft und Charakter

Herr Rau ist ein engagierter Lehrer und macht sich Gedanken um die leidige Maskenpflicht. Aber natürlich kann auch er nicht in punkto Infektionsgefahr seinen Gefühlen vertrauen. Diesem Thema widmet er seinen Artikel über Gefühl und Vernunft und den täglichen Charaktertest.

Maskenpflicht und Schule

Anne vom Mamimiblog ist nicht nur Mami, sondern auch Lehrerin an einer weiterführenden Schule. In diesem Artikel erzählt sie, wie für sie als Lehrkörper Maskenpflicht und Schule zusammengehen.

Einschulung im Corona-Style

Ich weiß natürlich nicht, wie die Bloggerin Sarah die Einschulung ihres Sohnes ursprünglich geplant hatte. Aber was ich so höre, veranstalten manche Eltern ein regelrechtes Volksfest am ersten Schultag. Das es auch anders geht und mit Schokoeis, Kuchen und viel Elternstolz trotzdem schön ist, beschreibt sie in diesem Artikel.

„Hurra, ich bin ein Schulkind!“

Für die meisten Eltern waren die Zeiten des Homeschoolings eine Strafe. Aber es gibt etliche Eltern, die die herkömmlichen Schulen ablehnen und ihre Kinder lieber zuhause unterrichten. Das ist ein schwieriges Thema, ich weiß. Aber ich fand diesen Artikel von Evelyn auf freeyourfamily.net sehr interessant. Denn hier ging es darum, dass ihre Tochter, das Freilerner-Kind nun unbedingt in die Schule gehen WILL.
Wie Eltern den Wunsch des Kindes mit ihren eigenen Überzeugungen vereinbaren, solltet ihr unbedingt nachlesen.

Endlich wieder Schule?

Wenn endlich wieder die Schule anfängt, so macht man sich als Eltern viele Gedanken. Auch im Heldenhaushalt von Sarah sieht es nicht anders aus, zumal ihrem Großen auch noch ein Schulwechsel bevorstand. Sehr eindrucksvoll und sortiert geschrieben, finde ich!

Back to school – Mit Maske

Denise hat drei Jungs und für diese hat nun auch gesammelt der Schulunterricht begonnen. In ihrem Artikel „Schulstart 2020 – Schule zu Coronazeiten mit Maskenpflicht“ erzählt sie euch, wie es mit ihren Buben geklappt hat und erlangt ganz besondere Erkenntnisse zu dem Verhalten der anderen Eltern.

Schlechte Noten fürs digitale Homeschooling

Hier habe ich noch einen Artikel aus der Sendung Plusminus (ARD). Die vergeben nämlich schlechte Noten fürs Homeschooling und nennen die Gründe dafür. Ich glaube ihnen aufs Wort.

Ganz zum Schluss

Ganz zum Schluss habe ich noch eine Karikatur aus der Neuen Zürcher Zeitung für euch, die zeigt, dass die Maskenpflicht für Schüler auch ihre Vorteile haben kann.

Berühmte letzte Worte:

Übrigens hätte mich auch die Meinung von Schülern interessiert. Aber ich habe leider keine entsprechenden Blogs gefunden, bzw. treibe ich mich wahrscheinlich auf den falschen Socials herum.

Ich habe es in der letzten Zeit schon oft gesagt: Ich bin froh, dass meine Jungs bereits erwachsen sind! So blieb uns Homeschooling und die ganzen Sorgen drumherum erspart.
Außerdem bin ich wiederholt froh, dass ich nicht Lehrer geworden bin! Denn die Meinung, dass nach der langen Schließung der Schulen die Lehrer nun wieder neu angelernt werden müssten, ist größtenteils ein Klischee! Es gibt viele sehr engagierte Pädagogen. Und die arbeiten sich manchmal richtiggehend auf.

Das wärs! Ich hoffe, meine Coolen Blogbeiträge haben euch gefallen. In der nächsten Woche ist wieder die Daggi an der Reihe!

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Text: Back to school: Unterricht und Maskenpflicht – Die Coolen Blogbeiträge ©sabienes-welt.de
Alle Fotos: Back to school: Unterricht und Maskenpflicht – Die Coolen Blogbeiträge ©sabienes-welt.de unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von Roel Dierckens / Unsplash

Zusammenfassung
Back to school: Unterricht und Maskenpflicht - Die Coolen Blogbeiträge
Titel
Back to school: Unterricht und Maskenpflicht - Die Coolen Blogbeiträge
Beschreibung
Back to School - nach der langen Auszeit wegen Corona und den Sommerferien öffnen wieder die Schulen. Dabei machen sich Eltern, Schüler und Lehrer so ihre Gedanken.
Autor

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Shadownlight

    Danke für die Sammlung. Die Maskenpflicht im Unterricht wurde ja heute abgeschafft. Mal sehen wie lange das in NRW gut geht.
    Liebe Grüße!

    1. Sabiene

      @Shadownlight: Hoffen wir mal das Beste!
      LG
      Sabiene

  2. Iris

    Hallo,
    ich als Lehrerin würde mich freuen, mal wieder etwas anderes in der Schule machen zu können, als auf Masken etc. zu achten. Andererseits würde ich mich auch freuen, von der Politik mal etwas vorgeschrieben zu bekommen, das zum Einen den Realitäten im Schulalltag standhält, und zum Anderen wirklich alle Beteiligten in den Blick nimmt. Als Lehrkraft hat man nämlich das Gefühl, dass die Entscheidungen komplett an der Fürsorgepflicht unseres Arbeitgebers für uns vorbeigehen. Ich würde daher Masken im Unterricht begrüßen, denn die Argumentation, dass die Schüler in ihren Klassenräumen unter sich bleiben und so auch ohne Maske im Unterricht ausreichend geschützt sind, verliert komplett die von einem Raum zum anderen wechselnden Lehrkräfte aus dem Blick, die in jeder Klasse auf engstem Raum dem ausgesetzt sind, was 32 Schüler ohne Maske eben so in die Luft blasen. Es wird immer auf das Wohl der Schüler und die Bequemlichkeit der Eltern geachtet. Dass das alles nur funktioniert, wenn auch die Lehrkräfte geschützt und fit bleiben, sieht ja keiner. Liegt vielleicht daran, dass es unter den Wahlberechtigten in Deutschland viele Eltern und nur wenige Lehrer gibt. Ich warte auf den großen Knall und gehe davon aus, dass in Kürze viele Schulen nicht mehr arbeitsfähig sein werden. In meiner Klasse unterrichten 14 der 80 Lehrer meiner Schule. Wir hatten neulich zwei Klassen + Lehrer in Quarantäne. Ich glaube, da können sich sogar die Politiker am grünen Tisch vorstellen, dass für den Rest der Schule nur noch Notbetrieb möglich ist. Darum verstehe ich nicht, dass man die im Unterricht Beteiligten ohne Maske aufeinander loslässt, und das bei voller Klassenstärke. Was bringt es, auf das Recht der Kinder auf freies Durchatmen zu pochen, wenn dadurch über kurz oder lang kein Präsenzunterricht mehr möglich ist, der doch angeblich allen so wichtig ist und den Eltern schön den Rücken freihält?
    Ich bin sauer, schicke aber trotzdem liebe Grüße. Iris

    1. Sabiene

      @Iris: Danke für deinen Blick von der Lehrkörper-Fraktion aus! So ungefähr habe ich mir das auch schon vorgestellt. Die ganzen schönen Pläne und Maßnahmen kranken ja schon daran, dass es zu wenig Lehrer gibt und dadurch zu hohe Klassenstärken. Da wurde jahrzehntelang Geld gespart und das an allen Ecken. Ich habe das damals bei meinen Jungs noch live miterleben können und manchmal dachte ich mir, dass Kinder in einer Frühförderstelle besser unterrichtet werden. Die haben maximal 12 Kinder pro Klasse und oft noch eine Mitarbeiterin zusätzlich zur Lehrkraft.
      Nun sollen bei uns in Bayern Akademiker ohne Lehramtsstudium eingestellt werden. („Bachelor genügt!“) Die würden ihren Job bestimmt gut machen, aber vielleicht haben viele auch mit ihrem Abschluss was Besseres vor. In Bayern ist es ja so, dass es nicht überall flächendeckendes Internet gibt. Das muss teilweise eine wahre Katastrophe mit dem Homeschooling gewesen sein.
      Bleib gesund, liebe Iris!
      LG
      Sabiene

  3. Sabine Gimm

    Ich bin gespannt und froh, dass meine Kinder nicht mehr zur Schule gehen. In jedem Bundesland läuft es ja anders. Am schlimmsten sind die vollgestopften Busse vor und nach dem Unterricht. Da wird wieder alles zusammengewürfelt, was vorher in der Schule in Kohorten getrennt wurde. So ganz durchdacht ist das Ganze noch nicht.

    Insofern müssen sich alle irgendwie arrangieren. Man wird sehen.

    Liebe Grüße Sabine.

    1. Sabiene

      @Sabine Gimm: Schulbusse waren bei uns auch immer ein Problem, da durch die vielen Kürzungen die Busse immer rappelvoll waren. Da ging gleich am Morgen das Mobbing los. Wahrscheinlich werden jetzt vermehrt die Muttis ihre Zöglinge mit dem SUV vor die Schule karren, damit sie gesund bleiben.
      LG
      Sabiene

  4. Evelin Hager

    Hallo Sabiene,

    zunächst danke ich dir für die Erwähnung.

    Ja – wir fuhren bisher eigentlich super damit, dass unsere Kinder frei und ohne Anleitung lernten. Im Spiel, aus ihrer Begeisterung heraus, eigneten sie sich alles an und so praktizierten wir weder in Deutschland noch im Ausland Homeschooling. Der erste Lockdown stellte unser Leben deshalb auch nicht auf den Kopf. Einschränken mussten wir uns nur bei Museen etc.

    In der örtlichen Grundschule in Sachsen, die unsere Große gerade „testet“, besteht die Maskenpflicht nur für Eltern. Das Hygiene-Konzept ist vielleicht nicht perfekt. Ich denke aber, X weitere Regeln sind Grundschülern einfach nicht zumutbar.

    Wenn sich der Blick auf Bildung nicht erneuert, sollten zumindest schnellstens Lösungen für den Hausunterricht her. Oder, was mir noch lieber wäre, eine Literaturempfehlung für Eltern – damit sie Vertrauen zum Lernerfolg ihrer Kindern entwickeln, statt sie und sich selbst unter Druck zu setzen.

    Viele liebe Grüße
    Evelin

    1. Sabiene

      @Evelin: Der Druck der Eltern auf die Kinder ist wirklich immens – zumindest war das vor 20 Jahren bei meinen Kindern so. Da wurde sehr eifersüchtig darauf geschielt, was die Kinder in anderen Schulen schon können, es war wirklich sehr nervig. Jedes Kind braucht seine Zeit. Aber die kann es im normalen Unterricht anscheinend nicht bekommen.
      Habt ihr eigentlich schon mal Montessori oder Waldorf in Betracht gezogen?
      LG
      Sabiene

      1. Evelin Hager

        Hi Sabiene,
        ja, wir würden alternative Schulen beim „Auspobieren“ auch bevorzugen, doch die Schulen liegen zu weit vom Wohnort entfernt. Trotz allem wäre es nicht unser Ideal bzw. wünschen wir uns einen neuen Blick zum Verständnis von Lernen. Eltern, die mich um Rat fragen, empfehle ich mitunter Waldorf-, Freinet- oder Montessorischulen (da gibt es ja eine ganze Palette), wenn es für sie passt. Schade finde ich bei freien Schulen oft, dass die Präsenzzeit weit über die Mittagszeit hinausgeht.
        Beste Grüße! :-)

        1. Sabiene

          @Evelin: Ich wünsche euch ganz viel Erfolg bei eurem Engagement!
          LG
          Sabiene

  5. Liebe Sabiene,
    auch ich bin froh, dass ich weder als Mutter noch als Lehrerin vom Homeschooling noch vom „Normalunterricht während Corona“ betroffen bin. Außerdem bin ich froh, dass ich auch sonst nicht mit den kleinen „Virenschleudern“ arbeiten muss. Denn nicht nur Lehrer, sondern sämtliche Pädagogen sind natürlich der Ansteckungsgefahr vermehrt ausgesetzt – und vor allem mit jüngeren Kindern oder Kids mit Sprachbarrieren / aus eher schwierigen Verhältnissen etc. denke ich, dass es umso schwieriger ist, das richtige Maß zwischen Distanz, liebevoller Nähe und Vermittlung von Hygieneregeln zu finden…
    Liebe Septembergrüße, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2020/08/aufregender-august.html

    1. Sabiene

      @Traude: In allen Berufen, in denen du mit Menschen zu tun hast, wirst du Gefahr laufen, dich anzustecken. Eine Kassiererin am Supermarkt kann sich hinter der Plexiglasscheibe verschanzen. Lehrer, Erzieher usw. können das natürlich nicht. Das Problem ist hier aber noch größer, weil gerade kleine Kinder eine gewisse Nähe einfordern – selbst wenn sie sich sehr gut in die Corona-Maßnahmen einfinden.
      Es wird wirklich Zeit, dass wir dieser Pandemie Herr werden. Gerade bei uns drehen viele schon am Rad deswegen – siehe Berlin.
      LG
      Sabiene

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