Ausmisten – Einen Monat lang täglich etwas wegschmeißen

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Ausmisten - Einen Monat lang täglich etwas wegschmeißen
Ausmisten – Mein Selbstexperiment im Mai

Ausmisten – Einen Monat lang jeden Tag etwas wegschmeißen!
Das war der Titel der Challenge, der ich mich im Mai gestellt habe. Initiator dieser genialen Aktion war Alex von dem Blog Selbstexperiment . Vielleicht kennt ihr schon diesen Zwischenbericht über meine Entsorgungserfolge. Und wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr hier vielleicht schon meine Bilder zu dem Thema gesehen.

Und jetzt wird es Zeit für meinen gnadenlosen Abschlussbericht.

Ausmisten – Einen Monat lang täglich etwas wegschmeißen

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, dass ich mich in jeder Woche einem anderen Bereich widmen werde. Ich wollte also in der ersten Woche Bekleidung ausmisten und mir dann Küche, Bad und so weiter vornehmen. Aber irgendwie bin ich etwas durcheinander gekommen. Denn ich lagere Bekleidung oder Küchenutensilien in mehreren Räumen, besonders im Keller. Und diesen Keller-Keller, in dem alles untergebracht wird, was sonst keiner von uns gleich oder nur selten braucht, habe ich mich als erstes gewidmet. Und fast hätte ich hier die komplette Challenge verbracht.

31 Tage – 31 Teile ausmisten. Klappt das?

Ich miste ja schon seit Jahren unseren Hausstand aus und dank Marie Kondo wüte ich besonders im Kleiderschrank. Deswegen hatte ich zu Beginn der Aktion meine Zweifel, ob ich überhaupt ganze 31 Teile zusammenbekommen werde.
Aber die Wahrheit ist, dass ich über das Ziel hinausgeschossen bin!
Es ist allerdings nicht alle entsorgten Teile dokumentiert. Manchen fehlte ganz schlicht die Instagram-Fähigkeit.
Aber die schönsten Exponate könnt ihr in dieser Galerie bewundern:
(Klick macht groß)

Warum habe ich so viel Zeug?

Immer, wenn ich mich dem Minimalismus widme, stelle ich mir die Frage, warum warum ich (oder wir) so viele Sachen besitzen, die wir nicht nicht mehr brauchen.
Hatte ich in den letzten Jahren vielleicht zu viel Geld? Oder die Gewichtung anders gelegt? Stapeln sich bei uns im Keller die Nachlässe von verstorbenen Familienangehörigen? Oder lebten einfach mehr Personen in unserem Haushalt?

Bis auf den ersten Punkt ist wohl alles richtig. Besonders trifft aber die Tatsache zu, dass wir vor einigen Jahren noch ein Vierpersonen-Haushalt gewesen sind. Da kommt automatisch mehr zusammen. (Zum Beispiel Sonnenschutzprodukte, die von verschiedenen Festivals in unser Badezimmer fanden)

Ausmisten und Entsorgen

Das Entsorgen von ausgemisteten Dingen hat sich wegen der Corona-Krise als ein Problem herausgestellt.

Ich hatte geplant, etliche noch funktionierende Teile unserem örtlichen Sozialkaufhaus zu spenden. Aber die hatten lange Zeit geschlossen und nehmen im Moment keine Spenden mehr an. Die Müllumladestation unseres Landkreises, wo man wirklich alles loswerden kann, hatte auch eine zeitlang geschlossen.

Facebook-Gruppen, wie „Free your Stuff in XY …“ werden bei uns auf dem Land nicht so gerne genommen. Alex hatte die geniale Idee, seine entsorgten Objekte gegen Porto zu verschenken. Wenn also jemand von euch einen Reiskocher oder Schuhe in Größe 40 oder irgendwas anderes braucht, meldet euch bei mir.

Denn es ist sehr gefährlich, Dinge, die man wegschmeißen will, nicht gleich wegzuschmeißen!

Berühmte letzte Worte:

Ich hatte zuerst meine Zweifel, ob ein Corona-Monat Mai der richtige Zeitpunkt für eine solche Aktion ist. Aber eigentlich hatte ich auch Zweifel, ob ich mich dazu überhaupt aufraffen kann.
Letztendlich war der Monat perfekt! Viele Freunde, Bekannte und Follower haben mir berichtet, dass sie gerade ähnliche Aktionen durchführen.
Und ich war so motiviert, dass ich noch ein bisschen länger ausmisten werde. Denn wenn man einmal anfängt …

Ich freue mich nun über meinen Keller, in dem man wieder etwas findet. Ich mag meinen Küchenschrank, in dem ich nun mehr Platz habe. Und mein Kleiderschrank nähert sich mehr und mehr einer gewissen Form von Capsule Wardrobe.

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Eigentlich könnte man eine solche Aktion einmal im Jahr durchführen. Als eine Art von Frühjahrsputz. Was meint ihr?

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Text: Ausmisten – Einen Monat lang täglich etwas wegschmeißen ©sabienes-welt.de
Alle Fotos: Ausmisten – Einen Monat lang täglich etwas wegschmeißen ©sabienes-welt.de

Zusammenfassung
Ausmisten - Einen Monat lang täglich etwas wegschmeißen
Titel
Ausmisten - Einen Monat lang täglich etwas wegschmeißen
Beschreibung
Ausmisten im Mai! Im Mai habe ich nach der KonMari-Methode jeden Tag etwas weggeschmissen. Dabei habe ich Kleidung, Küchenutensilien, Stylingprodukte, abgelaufene Medikamente und mehr entsorgt.
Autor

18 Kommentare zu „Ausmisten – Einen Monat lang täglich etwas wegschmeißen“

  1. Dass man in einem Haushalt mit zwei anstatt vier Personen weniger Sachen braucht und das Angleichen dauert, kann ich mir gut vorstellen. Haben Eure Kinder alle ihre Sachen mitgenommen oder ihr halbes Zeug da gelassen?

    Als ich Deinen ersten Tweet oder Instagrambild zu der Aktion gesehen habe, habe ich begonnrn, eine Liste dazu zu schreiben. Da war Anfang/Mitte April – also irgendwann im April. Von dem Tag an bis Ende Mai sind folgende Sachen zusamme gekommen, ohne dass ich gezielt ausgemistet habe:

    Fürs Sozialkaufhaus

    2 Tischdecken
    4 Sets
    1 Apfelausstecher Edelstahl
    1 Zestenreißer Edelstahl
    Tupper: Milchkännchen mit Deckel, große Frischebox (anstatt Gemüsefach im Kühlschrank zu verwenden, hat bei mir im Keller Backutensilien beherbergt, die ich jetzt nicht mehr habe), Zestenschneider
    6 kleine Tartletförmchen zum Teig backen
    1 kurzärmeliges Sweatshirt (immer zu kalt oder warm)
    1 Gymstikhose in ansonsten richtiger Größe, die mir in den Kniekehlen zu eng ist
    1 Bluse, deren Knöpfe am Armabschluss auf dem Tisch Geräusche machen, weil sie an einer blöden Stelle angebracht sind, und deren Ärmel aufgekrempelt umgehend wieder herunterrutschen
    2 Tischläufer, deren Material sich nicht gut anfühlt für mich

    Verschenkt
    1 Buch „Hamburg mit Hund“

    Müll

    2 große Eisenpfannen (zu groß und hörten nicht auf, das Bratgut an ihnen anzukleben)
    1 Pfannenwender (Griff kaputt)
    3 riesige Metallgrillspieße (werden nicht benutzt)
    Je 1 angebrochenes Paket Plastikpikser und Schaßlikspieße (werden nicht benutzt)
    1 Teigrädchen (wird nicht benutzt, Müll da sehr einfache Qualiät)
    2 Kartoffelpellmesser (blöder Schwerpunkt, brauche ich nicht, erinnern an Ex-Schwiemu, da Geschenk von ihr in den 1990ern)
    Antihaft-Keksteigausrollunterlagen (funktionieren nicht mehr)
    1 Tischdecke wird jetzt Hundedecke und geht dann in einigen Wochen in den Müll.
    1 Fensterbank aus dem Wohnzimmer
    1 Keramikdose mit Deckel (auf den Küchenfliesen zerdeppert)
    1 Stecknadeldose, weil das Steckschaumkissen sich zerbröselt hat. Der Preis auf der Unterseite war in DM. Hat wohl seinen Dienst getan
    2 Gläser, die Vasen werden wollten und nicht blieben
    1 Badezimmerglasbodenregal
    2 Schuhschmutzfangunterlagen (wurden nicht mehr verwendet)
    1 Sektflaschenverschluss – verdreckt
    1 angeschlagener, von meiner Mutter getöpferter Blumenübertopf, in dem ich Geschirrspültabs unter der Spüle aufbewahrt habe, als er noch heil war
    1 verostetes Gartendekoteil, dass ich noch nie mochte und dem Hund im Weg war
    2 Terrasentopfuntersetzer
    6 Jahre Steuerunterlagen privat und Firma, 5 Jahre Kundenunterlagen, 5 Ordner veraltetes Seminarmaterial meiner Firma
    1 veraltetes mobiles Navigationdgerät fürs Auto, dass vor zwei Jahren das letzte Mal verwendet wurde
    2 Kellerschachtmetallgitterfolien, die die Mühe der Anbringung nicht wert sind, weil sie zu instabil sind
    2 Plastikgartenmülleimer, die 16 Jahre unter der Hecke gelegen haben, ich fand mich sehr mutig, die anzuheben
    3 hundehaaruntaugliche Fusselbürsten
    1 Buch – Geschenk einer ehem. Freundin mit Widmung, das keine gute Erinnerung ist
    1 zu kleines Kühlpad

    Ersetzt – also weggeschmissen und in heil neu gekauft

    4 Bett- und Kopfkissenbezüge, weil die Ecken durchgeschubbelt waren. Aus den alten Bezügen näht jetzt jemand Gesichsmasken. Der leichte, oft gewaschene Baumwollstoff ist gut geeignet dafür, weil er luftdurchlässig ist und auch ohne Bügeln relativ glatt bleibt.
    1 Staubwedel
    1 Garteneimer aus Metall – war gar nicht einfach, schönen Ersatz in der gewünschten Größe zu finden – lackierte oder emaillierte Eimer scheinen unmodern zu sein
    1 defekte Schreibtischlampe – Ersatz beim Mann vom Schreibtisch gemopst – jetzt kann er sich eine neue kaufen …
    1 Hundebürste, die alte schaffte nichts und ziepte

    Das meiste hat sich im Alltag ergeben oder beim Fotografieren/Schreiben für meine Blogserie „Minimalismus im Haushalt“. Das sind ganz schön viele Sachen – vor allem dafür, dass ich vor einem Jahr einmal das ganze Haus aussortiert haben. Eins steht daher für mich fest: Nach dem Ausmüllen ist vor dem Ausmüllen … das hört nie auf …

    Bleib dran!

    1. @Ines: Da warst du aber extrem fleißig! Respekt! Unsere Kinder sind auf Etappen ausgezogen. Sie kamen zuerst noch fast jedes Wochenende und hatten dadurch sowas wie eine „doppelte Haushaltsführung“. Sie haben noch nicht alles mitgenommen, bzw. entsorgt. Aber der Rest passt in 3 Umzugskartons. Irgendwann werde auch diese entsorgen.
      Denn nach dem Ausmüllen ist vor dem Ausmüllen! Da gebe ich dir Recht!
      LG
      Sabiene

  2. Ihr habt ja die Menge eines ganzen Warenlagers „ausgemistet“ – Respekt. Da kann ich natürlich mit der Schaffung meines „papierlosen Büros“ nicht wirklich mithalten. Aber ich finde – und ihr denkt wie ich sehe genauso – die Aktion war ein Erfolg und hat Spaß gemacht. Mehr wollten wir doch dabei gar nicht erreichen. Außer natürlich mehr Platz…..

    1. @Thomas: Die Umstellung auf das papierlose Büro läuft bei uns nebenbei.
      Der Zugewinn an Platz ist wirklich enorm gewesen und freut mich natürlich sehr.
      LG
      Sabiene

    1. @Romy: Wir sind einfach schon zu lange verheiratet! ;-)
      Im Ernst: Wir sind vor 15 Jahren in dieses Haus gezogen. Damals haben wir natürlich schon ohne Ende ausgemistet und nun ist es höchste Zeit, es wieder zu tun. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, beginnt einfach ein ganz neuer Lebensabschnitt und man braucht manche Dinge ganz einfach nicht mehr.
      LG
      Sabiene

  3. Am Ausmisten schätze ich nicht nur das Gefühl, Ballast los geworden zu sein, es gefällt mir auch, dass ich wieder einen Überblick habe über meine Besitztümer. Seit wir unsere zwei Hausstände zusammengelegt haben, mache ich das jedes Jahr gleich im Januar. Wobei ich den Keller ausspare. Der ist jetzt im Sommer dran. Ein paar Sachen bin ich bei ebay-kleinanzeigen los geworden. Dein Reiskocher oder der Funkwecker würden dort sicher Abnehmer finden. Ich hab auch schon dran gedacht eine Art Straßenflohmarkt in unserer Straße zu initiieren, wenn Corona vorbei ist natürlich.
    Warum ich so viel Zeug habe, weiß ich. Schatzsuche auf dem Flohmarkt, im Sozialkaufhaus oder bei Kleiderkreisel macht mir einfach Spass.
    Liebe Grüße
    Sabine

    1. @Sabine: Meine Theorie ist, dass man, wenn man jung ist, Hausstand und Familie gründet, einfach viel Zeug ins Haus schleppt. Den Rest bringen Mütter und Omas mit. Viele Dinge braucht man dringend – zum Beispiel der Reiskocher, der war mal echt praktisch, als ich noch für 4 Personen und mehr gekocht habe. Andere Dinge hat man nie gebraucht. Wenn man älter wird, beschränkt man mehr und mehr seine Besitztümer. So habe ich das auch bei anderen älteren Leuten beobachtet. Wahrscheinlich ist das der Lauf der Zeit.
      LG
      Sabiene

  4. Ich hab die Aktion auf Instagram verfolgt. Da ist wirklich was zusammen gekommen. Ich miste regelmäßig zwischendurch aus. So eine Aktion einmal im Jahr wäre mir zu wenig. Am besten ist natürlich, man kauft gar nicht erst so viele neue Sachen. Aber das ist leichter gesagt als getan.

    Liebe Grüße Sabinr

    1. @Sabine: Auf die Dauer ist eine Ausmistaktion pro Jahr zu wenig. Ich werde mir weiterhin nach und nach verschiedene Räume vornehmen.
      LG
      Sabiene

  5. Liebe Sabiene, ich finde es einfach toll, dass du diese Aktion so konsequent durchgezogen hast. Ja, hin und wieder ist wohl ein Aussortieren und Durchsichten der Bestände sinnvoll. Was ich daran liebe, sind vor allem die übersichtliche Ordnung und der ausreichende Platz danach. Aber ansonsten gehöre ich eher zur Behalter-Fraktion – ich könnte das doch noch brauchen, vielleicht fehlt es mir in Zukunft und jede Menge weitere Gründe fallen mir dazu ein. Mein Gatte ist da eher der Ausmister und gemeinsam finden wir dann meistens die passende Balance.
    Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe

    1. @Wonderful Fifty: Bei uns ist es umgekehrt: Mein Mann ist der Sammler. Ich bin in meinem Leben viel zu oft umgezogen und weiß, dass es sich mit leichtem Gepäck einfacher durchs Leben geht. Zumindest in der Theorie! Aber das ist wohl immer so.
      LG
      Sabiene

  6. Liebe Sabiene,
    als ich den Untertitel der Überschrift las – Einen Monat lang täglich etwas wegschmeißen – bin ich ehrlich gesagt ziemlich erschrocken, denn vom „Wegschmeißen“ halte ich nicht sehr viel. Zumal ich schon viel zu viele Menschen erlebt habe, die selbst mit Dingen, die für uns Müll sind, noch etwas anfangen können. Und erstrecht mit Dingen, die wir noch zu Hause haben, aber nicht mehr benützen, nur weil sie sich irgendwie „überlebt“ haben… Also z.B. die alte Kinderplastikrodel oder Schuhe, die man als unbequem empfindet und deshalb nie trägt. Als ich jedoch gelesen habe, dass wegschmeißen für dich durchaus auch gleichbedeutend ist mit „ins Sozialkaufhaus geben“, war ich beruhigt. So etwas mache ich auch ab und zu. Und vorige Woche haben wir – wie du – alte Medikamente aussortiert und zur Apotheke gebracht. Und uns vorgenommen, uns nichts mehr verschreiben zu lassen, von dem wir schon im Vorfeld ahnen, dass wir es eh nicht nehmen werden (wie z.B. Schmerzmittel oder Antibiotika; die haben wir zwar brav aus der Apotheke mitgenommen und natürlich bezahlt, aber dann doch verweigert und sind auch ohne das Zeug gesund geworden…) Zum Thema „Immer, wenn ich mich dem Minimalismus widme, stelle ich mir die Frage, warum warum ich (oder wir) so viele Sachen besitzen, die wir nicht nicht mehr brauchen.“ – ich glaube schon, dass man manches Zeug einfach auch hat, weil wir alle ein biserl zu sehr auf Konsum ausgerichtet sind. Dass wir lange Zeit Dinge gekauft haben, von denen wir dachten oder uns einreden ließen, dass sie praktisch oder hübsch sein könnten, aber dann feststellten, dass wir sie doch kaum nützen. Dann landeten sie im Keller des Grauens. So einen grauenvollen Keller haben wir auch und sollten uns seinem Inhalt bald mal widmen. Aber allein die Vorstellung mich dort für längere Zeit hinein zu begeben und Dinge in nützlich und unnützlich zu sortieren finde ich erschütternd ;-)
    Herzliche rostrosige Grüße und alles Liebe,
    💋🌸❤
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2020/06/was-ich-euch-vom-mai-noch-schuldig-bin.html

    1. @Rostrose: Der Untertitel „Wegschmeißen“ ist wirklich unglücklich. Ich habe zwar auch viel weggeschmissen, aber auch viel verschenkt. Logisch.
      “ ich glaube schon, dass man manches Zeug einfach auch hat, weil wir alle ein biserl zu sehr auf Konsum ausgerichtet sind. Dass wir lange Zeit Dinge gekauft haben, von denen wir dachten oder uns einreden ließen, dass sie praktisch oder hübsch sein könnten, aber dann feststellten, dass wir sie doch kaum nützen. “ Davon bin ich überzeugt! Da müssen wir uns alle an der eigenen Nase packen. Aber vielleicht ist das auch normal in jungen Jahren, wenn man einen Haushalt gründet, Kinder bekommt usw. Man sieht viel in anderen Haushalten, bei der Nachbarin, auf der Tupperparty und meint, man muss das auch unbedingt haben. Vielleicht ist es so, dass man mit zunehmenden Alter mehr und mehr feststellt, dass man viele Dinge wirklich nicht braucht. Ich kann mich erinnern, dass meine Oma irgendwann begonnen hat, ganz viele Dinge zu verschenken.
      LG
      Sabiene

  7. Hallo Sabiene,
    ich bin mehr oder weniger zufällig hier gelandet.

    …. und dann hast du mich mit meinem „Lieblingsthema“ erwischt. Ausmisten – könnte ich tagelang und würde immer noch etwas finden.

    Als Großfamilie (2 Erwachsene, 4 Kinder, 2 Hunde + 3 Katzen) haben wir definitiv viel Platz und Sachen aufzuheben und tun dies zu häufig. Wenn es mich dann mal packt und ich wieder mal einen Schrank leerräume und nur einräume, was wirklich noch gebraucht wird, bin ich überrascht wieviel weg kann. Wie kam das ganze Zeug dann in den Schrank? Haben wir das alles gekauft? Wer hat hier zuviel Geld? Wer braucht den ganzen Mist?

    So ein Ausmist-Monat wäre für mich der Traum – für meine Männer der absolute Alptraum. Mein Mann ist der absolute Sammler und Jäger.

    So wird ein leergeräumter Schrank mein größtes Erfolgserlebnis bleiben. Leider.

    Birgit

    1. @Birgit: Mit Kindern im Haus sind da auch automatisch Grenzen gesetzt. Meine Jungs sind ausgezogen und da ist die Situation schon ein wenig anders. Außerdem sollte die Ausmisterei nicht in Zwang gegenüber den Familienmitgliedern ausarten. Man kann die Mitbewohner immer nur inspirieren.
      LG
      Sabiene

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