100 Fun Facts über mich

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  • Beitrag zuletzt geändert am:31. August 2023
  • Lesedauer:11 min Lesezeit
100 fun facts über mich
100 Fun Facts, die du schon immer über mich wissen wolltest, aber die du dir noch nie getraut hast, zu fragen ;-)

In der letzten Ausgabe von DreimalDrei habe ich dir von der Aktion Rapid Blog Flow erzählt, an der ich mich beteiligt habe.
Theoretisch.
Denn in der Praxis sah es so aus, dass ich vor lauter Urlaub keine Zeit solche Beteiligungen finden konnte.
Bei einer der verschiedenen Aufgaben ging es darum, 100 Fun Facts über sich selbst zu verfassen. Diese Blog-Idee hatte mir spontan zugesagt. Der Artikel hätte zwar bereits im letzten Monatsrückblick erscheinen sollen.
Das war mir nicht möglich. Aber heute ist es soweit!

Viel Spaß beim Lesen und mit ganz vielen Ich’s von meiner Seite.

100 Fun Facts über mich

100 Fun Facts
Fun Fact in der Metro von Stockholm
  1. Ich liebe das Essen im Flugzeug ( wenn es welches gibt)
  2. Als Jugendliche war ich mal sehr krank
  3. Außerdem war ich in jungen Jahren eine glühende Kommunistin, was mit Punkt 2 in keinem Zusammenhang steht 
  4. Ich bin in meinem Leben 12 mal umgezogen. Dabei habe ich in drei Bundesländern oder Stadtstaaten und sieben Städten oder Dörfern gelebt  
  5. Ich eigne mir schnell einen Dialekt an und vermische beim Sprechen Hochdeutsch, Bayerisch, Unterfränkisch und Norddeutsch
  6. Ich habe fast 40 Jahre lang leidenschaftlich geraucht …
  7. … und dann eine „operative Rauchentwöhnung“ gemacht
  8. Ich wollte nie heiraten …
  9.   … und Kinder kriegen 
  10. Was bin ich froh, dass mich vor über 35 Jahren mein Mann vom Gegenteil hat überzeugen können!
  11. Denn nun bin ich begeisterte und stolze Mama und Oma
  12. Die Kunst ist, ein gesundes Maß zwischen Nähe und Abstand zu finden.
  13. Dank meiner Schwiegertöchter bin ich nicht mehr ganz die Minderheitenregierung in einer von Männern dominierten Familie.
  14. Seit ich nicht mehr rauche, habe ich Schwierigkeiten mit meinem Gewicht
  15. Ich mag mich nicht so gerne auf Fotos sehen
  16. Leider habe ich als Kind Erfahrungen mit Mobbing machen müssen
  17. Wie viele anderen Einzelkinder kann ich mich sehr gut alleine beschäftigen
  18. Trotzdem bin ich auch gerne in Gesellschaft
  19. Ich liebe gute Filme
  20. Und ich lese gerne
  21. Die Liebe zu Büchern habe ich von meiner Mutter geerbt
  22. Die Liebe zur Fotografie und die Begeisterungsfähigkeit für neue Interessen stammt von meinem Vater
  23. Man sollte einfach viel mehr lachen, finde ich.
  24. Ich liebe dieses Fabulieren rund um einen guten Sprachwitz
  25. Ich bin auf rohe Tomaten allergisch und finde sie richtig eklig.
  26. Gekochte Tomatensoße oder Tomatensuppe vertrage und liebe ich
  27. Ich mag nicht gerne Obst, außer Äpfel und Beeren
  28. Rosenkohl und Spargel gehören meines Erachtens auf den Kompost!
  29. Ich esse keine Meeresfrüchte außer Calamari fritti
  30. Ich halte nicht so viel von veganer Ernährung. Aber einige Speisen schmecken mir dennoch gut
  31. Mit vegetarischer Ernährung könnte ich mich anfreunden
  32. Ich arbeite gerne und viel
  33. Ich putze nicht gerne, aber ich mag es sauber
  34. Deswegen gehört unsere Putzfrau fast zur Familie
  35. Meine erste Internetseite habe ich 2004 erstellt  
  36. Meinen ersten richtigen Blog gibt es seit 2009
  37. Im Moment bediene aktiv ich zwei Blogs
  38. Da auf diesem Blog die Besucherzahlen zurückgehen, denke ich darüber nach, nur noch auf MondYoga aktiv zu bloggen
  39. Als Kind habe ich mich am liebsten als Hexe verkleidet
  40. Meine Mutter hat sich geweigert, mir eine Prinzessinnenverkleidung zu kaufen. Und im Nachhinein betrachtet hatte sie recht damit.
  41. Ich liebe Nüsse, besonders Walnüsse
  42. Ich bin manchmal launisch
  43. Ich mache fast jeden Morgen den Sonnengruß. Dreimal.
  44. Ich gehe jeden Tag ungefähr 10.000 Schritte
  45. Gerne würde ich häufiger wandern
  46. Wenn ich lange sitzen muss, werde ich unruhig
  47. Ich liebe die Kanarischen, sowie die friesischen Inseln
  48. Unterm Strich habe ich die Wechseljahre gut überstanden
  49. Die Hitzewallungen empfand ich natürlich als sehr lästig.
  50. Wobei die Kältewallungen sehr viel unangenehmer gewesen sind.
  51. Und inzwischen vertrage ich die Hitze  im Sommer nicht mehr so gut
  52. Am nervigsten fand ich während der Wechseljahre, dass ich mich selbst nicht mehr leiden konnte
  53. Wenn man mal mitten drin ist, ist das Älter werden gar nicht so schlimm
  54. Ich reise gerne
  55. Aber ich hasse es, Koffer zu packen!
  56. Dabei gehöre ich nicht zu Frauen, die auch für ihren Liebsten den Koffer packen
  57. In meinem Leben habe ich zwei Kreuzfahrten gemacht: Eine Reise mit den Hurtigruten und eine Minikreuzfahrt an Silvester
  58. Mehr Kreuzfahrten wird es wohl nicht geben
  59. Musik stört mich beim Arbeiten, weil ich immer mitsingen möchte
  60. Ich stehe auf Rockmusik und verachte den deutschen Schlager
  61. Aber zu Queen und Freddie Mercury hege ich eine ganz besondere Liebe
  62. Ich habe mir die Rocky Horror Picture Show in verschiedenen Inszenierungen angesehen und fand alle großartig
  63. Ich habe mit Mitte 50 meinen ersten und bislang einzigen Joint geraucht
  64. Ich bin der Meinung, dass das Kiffen überschätzt wird
  65. In meinen Augen sind Feinstrumpfhosen ein Mittel, um uns Frauen zu knechten und zu foltern
  66. Am liebsten trage ich Jeans
  67. Aber auch in Kleidern mit geradem Schnitt fühle ich mich wohl
  68. In Pastellfarben sehe krank aus
  69. Meine Haare sind inzwischen ziemlich grau geworden
  70. Das Färben habe ich so gut wie aufgegeben. Vielleicht würde ich mal mit Silbergrau die Farbe auffrischen
  71. Ich bin nur selten ungeschminkt zu sehen
  72. Ich habe eine Vogelphobie 
  73. Dennoch hatten wir jahrelang einen Familien-Wellensittich, was mir nicht viel ausgemacht hat.
  74. Die schönsten drei Städte auf dieser Welt sind für mich Venedig, New York und Hamburg. In beliebiger Reihenfolge 
  75. Meine drei liebsten Getränke sind stilles Wasser, grüner Tee und Weißwein 
  76. Alkoholfreies Pils ist eine Alternative zu den konventionellen Bieren
  77. Mit Weißbier kann man mich jagen
  78. Meine drei Lieblingsspeisen sind Spaghetti mit Tomatensoße, Gemischter Salat ohne Tomaten und Kaiserschmarrn
  79. Ich kann Stunden damit verbringen, meine Dokumente auf dem PC umzuordnen und neu zu organisieren
  80. Ich finde es praktisch, wenn man alles alphabetisch oder nach Farben ordnet.
  81. Auch wenn man es meinem Kleiderschrank nicht direkt ansieht, bin ich ein Fan von Marie Kondo und den Prinzipien der Capsule Wardrobe
  82. Da mein Mann und ich selbstständig sind, haben wir ein ganz seltsames Freizeitverhalten.
  83. Ich glaube, dass in mir ein kleiner Hypochonder wohnt
  84. Ich füttere ihn mit Nahrungsmittelergänzungen aller Art
  85. Außerdem bin ich von der Wirkung der Homöopathie überzeugt. Gerade in den Wechseljahren haben mich die Globuli hervorragend begleitet.
  86. Ich habe eine leichte Form von Dyskalkulie, die dadurch verschärft wird, dass im Deutschen die Zahlen umgedreht gesprochen werden.
  87. Erst als es in Mathematik vorrangig um das logische Denken gegangen ist, hatte ich endlich gute Noten
  88. Ich habe in meinem Leben vier Berufe gelernt: Siebdrucker, Elektrotechnische Assistentin, Bürokraft und Webdesignerin.
  89. Ich verehre den britischen Autor Terry Pratchett, Erfinder der Scheibenwelt und leider viel zu früh verstorben
  90. Da ich drei Vornamen habe, sprenge ich auf Behördenbriefen jedes Adressfeld
  91. Ich kann manchmal ziemlich penibel sein.
  92. Ich führe seit über 30 Jahren ein Haushaltsbuch.
  93. Ich koche nicht immer so gerne und gebe meinem Mann die Schuld daran …
  94. Ich gehöre zu der seltenen Sorte Hausfrau, die gerne bügelt
  95. Mit Mitte 50 habe ich den Führerschein gemacht. Und zwar den großen Motorradführerschein! Auf Anhieb bestanden.
  96. Ich gehöre außerdem zu der seltenen Sorte Mensch, die bittere Orangenmarmelade liebt.
  97. Ich engagiere mich ehrenamtlich in einer Kleinkunstbühne und in unserem Römermuseum
  98. Seit ein paar Monaten bin ich Mitglied bei der Partei Die Grünen und es fühlt sich gut an
  99. Ich weiß nicht, ob ich als netter Mensch durchgehe. Aber ich gebe mir Mühe.
  100. Ich gehöre zu den Menschen, die auch deine 100 Fun Facts lesen würden!

Das wars! Du bist entlassen!
Have fun und mach was aus dem schönen Tag!

100 Fun Facts über mich

***





Text: 100 Fun Facts über mich ©sabienes-welt.de
Alle Fotos: 100 Fun Facts über mich ©sabienes-welt.de

Zusammenfassung
100 Fun Facts über mich
Titel
100 Fun Facts über mich
Beschreibung
In diesem Artikel erzähle ich dir 100 Fun Facts über mich, also 100 fast geheime, lustige, ehrliche Tatsachen über die Sabiene
Autor

Dieser Beitrag hat 19 Kommentare

  1. Ines

    Danke für die Fun Facts! Sich 100 zu überlegen, ist gar nicht so einfach, oder?

    Tomaten mag und vertrage ich auch nur gegart …

    Hättest Du lieber nur einen Vornamen?

    1. Sabiene

      @Ines: Die meisten Fun Facts sind mir auf dem Flug nach Stockholm eingefallen. Ich bin mit meinen drei Vornamen ganz zufrieden. Die Behörden könnten ja die Schriftgröße im Adressfeld ändern ;-)
      LG
      Sabiene

  2. Shadownlight

    Ich bin ja begeistert wie viel du da von dir erzählen konntest :).
    Liebe Grüße!

    1. Sabiene

      @Shadownlight: Das macht das Alter. Da kann man was erzählen! ;-)
      LG
      Sabiene

  3. Sabine Gimm

    Wir sind uns in vielen Dingen ähnlich. Rohe Tomaten mag ich nicht. Nur püriert und gekocht. Die Matheschwäche hatte ich als Kind auch. Rechnen mag ich heute noch nicht. Aks Kind wurde man mit Brille in den 70er Jahren gern gemoppt.

    Wäre schade, wenn Du diesen Blog aufgibst.

    Liebe Grüße Sabine

    1. Sabiene

      @Sabine Gimm: Brille war in den 70er fast schon ein Kainsmal! Und heute tragen die meisten Kindern eine.
      Danke, dass du das schade findest. Ich bin mir da noch nicht so schlüssig. Aber das Bloggen macht mir vermehrt zu viel Arbeit.
      LG
      Sabiene

  4. Romy

    Erstaunt mich jetzt echt, Rosenkohl ist doch so lecker. LG Romy

    1. Sabiene

      @Romy: Schau, da esse ich dir kein einziges Knöllchen weg! ;-9
      LG
      Sabiene

  5. Su

    Interessante Funfacts.
    Ich mag Rosenkohl – im Ofen gebacken mit Chilihonigmarinade :)
    Warum den Blog aufgeben liebe Sabiene? Lass ihm doch nebenher weiterlaufen. Ich kann auch nicht ständig bloggen. Dennoch mag ich es. Und ich müsste die Webseite auch noch ausbauen, aber…. Da gibt es das reale Leben. Und nein, Zuschauerzahlen haben mich noch nie interessiert da ich kein Influencer bin. Auch auf Insta hab ich nur kleines Publikum. Ich mach das für mich.

    Liebe Grüsse
    Su

    1. Sabiene

      @Su: Bloggen ist im Moment so mega-out, dass kann man nur für sich selbst machen.
      LG
      Sabiene

  6. Uschi aus Bayern

    Danke für die 100 Fun Facts über dich!
    In so einigen erkenne ich mich wieder… ich habe auch drei Vornamen, wollte nie heiraten und Kinder bekommen und bin begeisterte Mutter und Oma. Ich bügle gerne, aktuell macht mir sogar putzen Spaß (nachdem unsere Perle vor kurzem gekündigt hat). Meine Haare trage ich schon seit sechs Jahren (natur-)silbergrau, fühle mich damit sehr wohl und werde immer wieder positiv darauf angesprochen.
    Könntest du nicht einfach deine Blogs zu einem zusammenlegen, so wie es auch Ines gemacht hat?!
    Ich bin jetzt nicht sooo der MondYoga Typ, aber hier lese ich gerne mit.

    Ps:
    Ein Fun Fact über mich:
    Mir ist heute erst aufgefallen, dass auf Instagram sabienes und sabines_welt zwei unterschiedliche Frauen sind. Ich dachte immer, das bist beides du! (So genau sehe ich mir Fotos an ;-) )

    1. Sabiene

      @Uschi: Sabienes Welt und MondYoga haben zu unterschiedliche Thematiken, die möchte ich nicht zusammenlegen. Es handelte sich auch seit eh und je um zwei unterschiedliche Präsenzen.
      Die andere Sabine ist viel aufgeräumter als ich! Zumindest wirkt sie auf ihren Fotos so.
      LG
      Sabiene

  7. Traude "Rostrose"

    Liebe Sabiene,
    ich musste jetzt mehrfach nicken. Der Einfachheit halber mache ich es so – diese Punkte treffen auch (oder zumindest teilweise) auf mich zu:
    1. Ich eigne mir schnell einen Dialekt an (allerdings sind es österreichische Dialekte)
    2. Ich habe 25 Jahre lang leidenschaftlich geraucht und bin seit 15.7.2002 rauchfrei – also mehr als 20 Jahre! Durchhalten, durchhalten! (Mein Vater hat nach 17 Jahren wieder angefangen. Aber er hat es noch einmal geschafft, es sich abzugewöhnen.)
    3. Ich wollte nie heiraten …
    4. … und Kinder kriegen war jetzt auch nicht so mein erstes Ziel. Ich dachte jedenfalls, dass es sich in meinem Leben nicht ergeben würde.
    5. Was bin ich froh, dass mich mein Leben vom Gegenteil hat überzeugen können!
    6. Denn nun bin ich begeisterte und stolze Mama und Oma
    7. Die Kunst ist, ein gesundes Maß zwischen Nähe und Abstand zu finden.
    8. Seit ich nicht mehr rauche, habe ich Schwierigkeiten mit meinem Gewicht – aber ich habe mir damals (nach meinem x-ten Abgewöhn-Versuch) ERLAUBT, dass ich zunehme. DAS ist jetzt mein „Nichtrauchergewicht“. Basta.
    9. Leider habe ich als Kind Erfahrungen mit Mobbing machen müssen. (Ich wegen meiner roten Haare – warum du?)
    10. Wie viele anderen Einzelkinder kann ich mich sehr gut alleine beschäftigen (Ich bin ein Fast-Einzelkind, weil mein Bruder 14 Jahre älter ist.)
    11. Trotzdem bin ich auch gerne in Gesellschaft
    12. Ich liebe gute Filme
    13. Und ich lese gerne
    14. Die Liebe zur Fotografie stammt von meinem Vater und beiden Großvätern, die Lust zu malen von Verwandten aus der mütterlichen Ecke, die Lust zu schreiben von meinem Vater
    15. Die Begeisterungsfähigkeit für neue Interessen und der (zeitweilige) Bewegungsdrang von meiner Mutter
    16. Man sollte einfach viel mehr lachen, finde ich. Deshalb tue ich es auch.
    17. Ich liebe dieses Fabulieren rund um einen guten Sprachwitz
    18. Ich halte nicht so viel von veganer Ernährung. Aber einige Speisen schmecken mir dennoch gut
    19. Mit vegetarischer Ernährung könnte ich mich anfreunden – ich habe jetzt 3 Veggietage pro Woche
    20. Ich putze nicht gerne, aber ich mag es sauber
    21. Deswegen haben auch wir eine Putzfrau – alle 14 Tage
    22. Meinen (einzigen) Blog gibt es seit 2009
    23. Wenn ich lange sitzen muss, werde ich unruhig – überhaupt, wenn ich meine Beine nicht hochlagern kann.
    24. Unterm Strich habe ich die Wechseljahre gut überstanden
    25. Die Hitze im Sommer hab ich noch nie sehr gut vertragen
    26. Ich reise gerne
    27. Kofferpacken stört mich nicht, aber ich gehöre auch nicht zu den Frauen, die für ihren Liebsten den Koffer packen (warum sollte ich?)
    28. In meinem Leben habe ich drei Kreuzfahrten gemacht: Mittelmeer, Island, Ostsee
    29. Mehr Kreuzfahrten wird es wahrscheinlich auch nicht geben
    30. Musik stört mich beim Arbeiten, weil ich mich nicht konzentrieren kann
    31. Ich stehe auf Rockmusik und verachte den deutschen Schlager
    32. In Pastellfarben sehe krank aus
    33. Ich finde es praktisch, wenn man alles alphabetisch oder nach Farben ordnet.
    34. Ich glaube, dass in mir ein kleiner Hypochonder wohnt
    35. Ich füttere uns beide mit Nahrungsmittelergänzungen aller Art
    36. Außerdem bin ich von der Wirkung der Homöopathie überzeugt
    37. Ich habe eine leichte Form von Dyskalkulie, die dadurch verschärft wird, dass im Deutschen die Zahlen umgedreht gesprochen werden. (Genau, das ist auch meine Begründung. Aber ich hatte NIE gute Noten in Mathe…)
    38. Ich habe in meinem Leben zwei Berufe gelernt: Bürokauffrau und Skilehrerin, außerdem hatte ich einen Gewerbeschein als Fotografin, den ich aber während Covid19 wieder abgegeben habe, da die Aufträge ausblieben.
    39. Mein Mann und ich lesen gern Bücher von Terry Pratchett, Erfinder der Scheibenwelt und leider viel zu früh verstorben
    40. Da ich drei Vornamen habe, sprenge ich auf Behördenbriefen jedes Adressfeld – ja tatsächlich, ich auch! ;-DD
    41. Ich kann manchmal ziemlich penibel sein – und manchmal das krasse Gegenteil!
    42. Ich weiß nicht, ob ich als netter Mensch durchgehe. Die Meinungen gehen auseinander. Aber ich gebe mir Mühe.
    43. Ich gehöre zu den Menschen, die auch deine 100 Fun Facts lesen würden!

    43 von 100 ist – glaube ich – eine ganz gute Trefferquote, oder 😉
    Vielen Dank für deine liebevollen Worte zu unserem Abschied von Nina!
    Herzliche rostrosige Grüße,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2022/10/lebenszeichen-herbstimpressionen.html

    1. Sabiene

      @Rostrose: Wir beide haben wirklich unglaublich viel gemeinsam! Ich bin ganz gerührt. Punkt 37 beruhigt mich ein bisschen. Dyskalkulie ist wirklich wenig anerkannt und viele wollen ihre Rechenprobleme nicht zugeben.. Im Sommer hat eine Therapeutin aus unserer Region eine großartige Aktion gestartet, um darauf aufmerksam zu machen. https://www.main-echo.de/live/auf-dyskalkulie-aufmerksam-machen-deshalb-wandert-eine-alzenauerin-von-aschaffenburg-nach-m-nchen-725/

      LG
      Sabiene

      1. Traude "Rostrose"

        Danke für den Link. Dann hoffen wir mal, dass die Politiker nicht nur Lippenbekenntnisse absondern. Allerdings ändern Gesetze leider auch nicht viel… Bei uns liegen Legasthenie und Dyskalkulie (die ich Zahlenlegasthenie nenne, weil es sich im Grunde um dieselbe „verdrehte Denkweise“ handelt) in der Familie (von Seiten meiner Mutter, da gibt es sehr viele Legastheniker – mal mehr in die eine, mal in die andere Richtung ausgeprägt). Ich hatte von früher Kindheit an einen Bezug zu Buchstaben; meine Mutter las mir unterwegs immer alles vor – Bäckerei, Uhrmacher, Wienerbergstraße… – und so konnte ich mit vier Jahren lesen. Aber als mir meine Mutter Tafeln mit Hausnummern vorlas und da stand 67 und das hieß nicht sechsundsiebzig oder sechzigsieben, sondern siebenundsechzig, wehrte sich mein Hirn vehement dagegen. Ich begann Zahlen zu hassen und mag sie bis heute nicht, auch wenn ich (der Not gehorchend) Jahrzehntelang in einer Buchhaltung gearbeitet habe (was meine Konzentrationsfähigkeit manchmal total an die Grenzen brachte). Meine Tochter hingegen ist schwere Legasthenikerin. Erst durch die Beschäftigung damit habe ich erkannt, dass ich dieselben Probleme habe wie sie, aber dass es sich bei mir mehr in Richtung Zahlen auswirkt. Ich kann dir gar nicht sagen, wie ausgeprägt die Scherereien waren, die ich mit Janas Lehrer*innen hatte, weil sie sie – trotz attestierter Legasthenie – nicht dem Gesetz ensprechend beurteilt oder unterrichtet haben… Und ständig musste ich mir anhören, dass Lesen so wichtig wäre: Wir sind eine Familie von Lesern! – nur Jana konnte Buchstaben von Kindheit an nicht leiden (während hingegen sie Geschichten liebte)! Sobald ich auf die Barrikaden gegangen bin, zogen die Lehrer den Schwanz ein, aber vorher machten sie einen auf „Man kann ein Kind, das so viele Fehler macht, doch nicht genauso beurteilen wie ein Kind, das keine Fehler macht!“ (auch wenn sie zugaben, dass Janas Aufsätze tolle Geschichten enthielten). All die Jahre hindurch musste ich kämpfen, dass die Lehrer den Gesetzestext lesen und verstehen und sich mit der Materie aueinandersetzen – und trotzdem hat Jana mit 16 die Schule aufgegeben – sie konnte einfach nicht mehr – und eine Konditorlehre gemacht (wo es ausreichte, dass sie „Happy birthday“ fehlerfrei auf Torten schrieb). Jedes Lernen war mit viel mehr Aufwand verbunden als bei den nicht-legasthenen Kindern. Umso schlimmer trifft es Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, für sie zu kämpfen. Ich weiß nicht, ob du das Buch „Legasthenie als Talentsignal“ kennst, darin beschreibt ein Betroffener die Sicht- und Denkweise, die sich bei Legasthenikern grundlegend von jener der Nicht-Legastheniker unterscheidet. Wir müssten daher ganz und gar anders unterrichtet werden… um selbstbewußt unsere Talente entfalten zu können anstatt ständig mit anderen verglichen zu werden… Übrigens hat sich bei mir die (Buchstaben-)Legasthenie im Lauf des Älterwerdens verstärkt und die Zahlenverdreher sind etwas weniger geworden… (Ich habe in diesem Text viele, viele Verdreher ausgebessert, aber vermutlich nicht alle gefunden…)

        1. Sabiene

          @Traude: Da habt ihr ja für die Rechte eures Kindes sehr hart kämpfen müssen! Und ihr habt dabei sehr viel Gutes bewirkt, besonders natürlich für Jana. Es wundert mich aber doch sehr, dass sich die Lehrerschaft so quer gestellt hat. Legasthenie gilt doch schon seit Jahren samt ihrer Problematik bekannt. Wir haben ähnliches mit unserem Jüngsten erlebt, der zwar nicht Legastheniker ist, aber eine Rechtschreibschwäche hat (ist auch familiär bedingt). Die Lehrerin hat sich nur unter Zwang zu einer anderen Benotung hinreißen lassen. Aber der Kampf war bei weitem nicht so hart, wie bei euch. Unser Sohn hat erst mal Bäcker gelernt, Konditor wollte er dann dran hängen. Aber er hat lieber das Abitur nachgeholt. Ich habe gehört, dass es für die Betroffenen sehr gut sein kann, mit den Händen zu arbeiten und wenn das dann noch kreativen Inhalt hat, ist das umso besser. Warum auch immer.
          Es ist schon schlimm, wie verbohrt Pädagogen sein können. Dabei hätten sie doch ganz Wissen parat – theoretisch. Aber manche Kinder werden ganz einfach abgestempelt. Da hat sich wohl bislang nicht viel geändert.

          Ich mache übrigens auch die Buchhaltung von unserem Ingenieurbüro. So lange ich nicht selber was ausrechnen muss, ist alles kein Problem. Die Zahlen nehme ich eher optisch auf, als von ihrem Wert her. Hauptsache, der Saldo stimmt und die Termine werden eingeghalten.

          LG
          Sabiene

  8. Traude "Rostrose"

    https://idlweb.de/welcher-unterschied-besteht-zwischen-lrs-und-legasthenie/
    Meine Tochter musste durhc die Prozedur der fachärztlichen Untersuchung inklusive Intelligenztest durch. Dabei hat sich ergeben, dass ihr Intelligenzquotient überdurchschnittich ist und ihre Lese- sowie Rechtschreibleistung weit unterdurchscnittlich. Mittlwerweile hat sie diese Schäche weitgehend kompensiert, allerdings hatte sie nie das Selbstvertrauen, die Matura (=Abitur) nachzuholen. Man hat es ihr in der Schule schlichtweg zerstört.

    1. Sabiene

      @Traude: So. Jetzt komme ich endlich mal zu meinen Kommentaren. So wie ich das sehe, gibt es da eine unglaubliche Bandbreite an Auswirkungen. Eine Rechtschreibschwäche kann sich sehr verbessern, eben weil die Lesefähigkeit nicht beeinflusst ist. So war es jedenfalls bei uns. Das Blöde und nun auch echt Gemeine ist halt, wenn Betreuer, Lehrer usw. kein Augenmerk darauf haben. Das führt zu großen Startschwierigkeiten, Frustrationen bis hin zum Mobbing in der Schule. Die Kinder leiden ihr ganzes Leben lang unter diesem scheinbaren Manko. Da muss man sich nicht wundern, dass die Rate der Analphabeten in Deutschland mit etwa 12 % relativ hoch wirkt. Nicht rechtseitig erkannte Schwierigkeiten beim Lesen-Schreiben-Lernen ist mit eine der Ursachen dafür.
      Nur gut, dass eure Tochter eure Unterstützung hatte und ihren Weg gefunden hat.
      LG
      Sabiene

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