So verschmutzen Nanopartikel in Kosmetika unsere Weltmeere

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  • Beitrag zuletzt geändert am:6. Mai 2021
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Nanopartikel in Kosmetika verschmutzen die Meere
Nanopartikel in Kosmetika – ganz übles Zeug und fürchterlich unnötig!

Natürlich benutzt man als Frau in den besten Jahren das ein oder andere Kosmetik- oder Pflegeprodukt. Wir verwenden Hautcremes, Bodylotions und Waschlotionen und vieles andere mehr.
Das man aber unter Umständen mit solchen Produkten den Weltmeeren schadet, war mir lange nicht bewusst. Schuld daran sind die Nanopartikel und um die soll es heute gehen.

Nanopartikel in Kosmetika

So verschmutzen Nanopartikel in Kosmetika unsere Weltmeere

Was sind Nanopartikel?
Darunter versteht man winzig kleine Strukturen aus Kunststoff oder Metall. Sie sind ungefähr 1000 mal kleiner als der Durchschnitt eines menschlichen Haares. Dabei sind sie wahre Zauberkünstler bei der Herstellung von verschiedenen Produkten. Man findet sie nicht nur im Bereich Kosmetik oder Körperpflege, sondern auch bei Reinigungsmitteln oder auf Textilien. Denn mit ihrer Hilfe werden Creme haltbarer oder haben eine bessere Konsistenz, Wirkstoffe können besser in die Haut oder in die Haare eindringen, Lösungen lassen sich leichter verteilen oder Oberflächen werden schmutz- und wasserabweisend.
Es handelt bei Nanopartikel um wahre Alleskönner, ähnlich wie das giftige Formaldehyd.

Nanopartikel in den Weltmeeren

Durch ihre (nicht vorhandene) Größe gelangen die Nanopartikel relativ unbehelligt in die Weltmeere, wo sie sich zu größeren Gebilden verbinden. Was sie dort alles anstellen können, ist noch nicht genau erforscht, aber gesund kann das nicht sein, auch nicht für die Fische. Und die wollen wir dann später vielleicht einmal essen. Im Endeffekt ist es so, als würde man mit seiner Anti-Faltencreme im Laufe der Zeit ein paar Plastiktüten ins Wasser schmeißen. Das ist in der letzten Konsequenz ein bisschen pervers, oder?

Wie erkenne ich Produkte mit Nanotechnologie?

Inzwischen habe ich den Verdacht, dass die Produkte mit den Eigenschaften, die ich mir schon lange gewünscht habe, wahrscheinlich Nano beinhalten.
Seit Mitte 2013 besteht eine Kennzeichnungspflicht für Nanotechnologie. Stoffe wie Titandioxid und Zinkoxid (Sonnencremes!) enthalten sehr häufig Nanopartikel und wenn ihr Bezeichnungen wie Polyethylen (PE) oder Acrylate (ACS) lest, müsst ihr mit Nano rechnen. Rührig wie immer hat der Bund Naturschutz eine Nanoproduktdatenbank herausgebracht, die man sich auch als App unter dem Namen ToxFox auf sein Android laden kann. Auf der Seite vom BUND könnt ihr auch nachlesen, welche Firmen inzwischen dem Nano abschwören wollen und da ist von Weleda über Jack Wolfskin renommierte Namen dabei. Beiersdorf will mit seiner Produktlinie Nivea ab Ende 2015 aus der Nanotechnologie aussteigen.

Es gibt vielleicht Anwendungsbereiche, in denen es sinnvoll oder unverzichtbar wäre, Nanopartikel einzusetzen.
Aber bei Creme, Zahnpasta und Lippenstift kann man als Frau in den besten Jahren wahrscheinlich darauf verzichten, was meint ihr?
Findet ihr nicht auch, dass wir uns mehr um die Rettung unserer Umwelt und unsereres Planeten bemühen sollten?

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Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich auf meinem Blog Frau Sabienes.
Text: So verschmutzen Nanopartikel in Kosmetika unsere Weltmeere ©sabienes-welt.de
Alle Fotos: So verschmutzen Nanopartikel in Kosmetika unsere Weltmeere ©sabienes-welt.de unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von canva.com

Zusammenfassung
So verschmutzen Nanopartikel in Kosmetika unsere Weltmeere
Titel
So verschmutzen Nanopartikel in Kosmetika unsere Weltmeere
Beschreibung
Nanopartikel in Kosmetik, Putzmittel und auf Textilien verschmutzen die Weltmeere, der BUND hat dazu eine Nanoproduktdatenbank
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