Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst

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  • Beitrag zuletzt geändert am:4. August 2020
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Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst
Hitzewallungen & Co und andere typischen Beschwerden in den Wechseljahren

Zwischen 45 und 60 Jahren befinden wir Frauen uns in den sogenannten Wechseljahren oder Klimakterium. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang und sollte, genauso wie Pubertät oder Schwangerschaft kein Tabuthema sein. Meistens beginnen die ersten Anzeichen schon sehr früh und schleichend, nur in ganz seltenen Fällen findet dieser Wechsel innerhalb ganz kurzer Zeit statt. Die ersten Beschwerden erklärt man sich meistens noch mit Stress oder den jeweiligen Lebensumständen.
Aber mit welchen Beschwerden muss man überhaupt rechnen?

Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst

Mit diesen typischen Beschwerden müsst ihr in den Wechseljahren rechnen:

Hitzewallungen und Schweißausbrüche

Die Hitzewallungen und Schweißausbrüche dürften wohl zu den bekanntesten Beschwerden der Wechseljahre zählen. Sie können mehr oder minder stark sein, meistens sind sie mehr unangenehm oder peinlich, als gefährlich. Ich glaube, dass die einzige Gefahr darin liegt, dass man sich vor lauter Schwitzen in der Nacht aufdeckt und sich dann erkältet.
Weniger bekannt sind aber auch sogenannte Kältewallungen. Sie stellen leider keine Alternative zu den Hitzewallungen dar.

Und manchmal hatte ich das Gefühl, ich könne gleichzeitig frieren und schwitzen.

Veränderte und ausbleibende Monatsblutung

Unter den typischen Beschwerden steht dieser Punkt wohl mit den Hitzewallungen an erster Position.
Und hier ist alles möglich!

Bei manchen Frauen wird sie mit der Zeit immer schwächer. Bei anderen wird sie „auf den letzten Drücker“ noch mal sehr stark und schmerzhaft. Die Monatsblutung kann einmal aussetzen, um dann plötzlich wieder aufzutreten.

Wichtig zu wissen ist, dass man in dieser Zeit immer noch schwanger werden könnte! Wenn also kein Kinderwunsch mehr besteht, müsst ihr mit eurem Frauenarzt absprechen, wann ihr mit der Verhütung aufhören könnt.

Depressive Verstimmungen und Gereiztheit

Solche Zustände sind eigentlich ganz typisch für die Wechseljahre und hängen häufig mit dem Ungleichgewicht des Hormonspiegels zusammen. Generell befinden wir uns in einer Phase des Umbruchs, in der wir unser bisheriges Leben auf den Prüfstand stellen. Auch der Tatbestand des Alterns und die offensichtlichen Anzeichen, sowie die schwindende Fruchtbarkeit macht vielen von uns schwer zu schaffen. In diesem Fall kann ich euch nur empfehlen, euch mit anderen betroffenen Frauen unterhalten und euch gegenseitig Mut zu machen.
Bei schlimmen Depressionen holt euch bitte unbedingt professionelle Hilfe!

Gewichtszunahme

Einerseits möchte unser Körper gerne Fettpolster anlegen, um in ihnen Östrogen für schlechte Tage zu speichern. Andererseits verbrennen wir nicht mehr so viel. Denn unser Stoffwechsel wird im Laufe der Jahre immer langsamer – das ist im Übrigen auch bei Männern der Fall.
Da hilft es wirklich nur, auf unsere Ernährung zu achten und sich mehr bewegen, in dem man Sport macht. Manchmal kann die Ursache auch in einer Schilddrüsenunterfunktion liegen. Aber davon oder besser von einer Therapie dagegen sollte man sich nicht zu viel versprechen.
Manchmal hilft es auch, sein Schönheitsideal neu zu definieren.

Trockene Schleimhäute

Das betrifft nicht nur die Schleimhäute der oberen Atemwege, man kann auch unter einer sogenannten Scheidentrockenheit leiden. Am besten, ihr achtet auch im Winter darauf, dass es in eurer Wohnung auch im Winter ein optimales Raumklima herrscht.
Um die Schleimhäute, besonders in der Nase geschmeidig zu halten, verwende viele betroffene Frauen Nasensprays. Diese können aber auch das Gegenteil bewirken und ich empfehle euch eine Ajurveda-Kur, wie ich sie in diesem Artikel beschrieben habe. Und keine Angst: Ihr könnt sie ganz bequem zu Hause durchführen.

Scheidentrockenheit ist beim Sex oft für beide Partner sehr unangenehm und schmerzhaft. Es gibt dafür spezielle Gels (Gleitgel) in den Drogerien zu kaufen. Ich empfehle euch ganz einfach Vaseline oder Melkfett.

Keine Panik vor den Wechseljahren!

Ein Viertel aller Frauen kennen diese typischen Beschwerden gar nicht.  Über die Hälfte gibt an, Probleme von mittlerer Stärke in den Wechseljahren zu haben und nur ein ganz kleiner Prozentsatz aller Frauen leidet wirklich schwer.
Und man bekommt auch niemals alle Beschwerden über Nacht und an einem einzigen Tag.

Also bitte keine Panik! Denn so nervig und frustrierend die Wechseljahre auch sein mögen: Sie gehen vorbei und mit ihnen typische Beschwerden aller Art.

Ganz bestimmt.

Es gibt auch einige hilfreiche Therapien dagegen gegen all diese Beschwerden und ich habe auch ein paar Tipps für euch.
Aber die erfahrt ihr in einem anderen Artikel.



Hinweis: Dieser Artikel erschien ursprünglich auf meinem Blog Frau Sabienes.
Text: Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst ©sabienes-welt.de
Alle Fotos: Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst ©sabienes-welt.de

Zusammenfassung
Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst
Titel
Typische Beschwerden mit denen ihr in den Wechseljahren rechnen müsst
Beschreibung
Typische Beschwerden in den Wechseljahren sind oft Hitzewallungen, Kältewallungen, Gewichtszunahme, Depressionen oder Scheidentrockenheit.
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