Abnehmen in den Wechseljahren ✳ Warum ist das so schwer?

Zuletzt bearbeitet vor/am

*Dieser Artikel enthält Amazonlinks*

abnehmen in den wechseljahren
Das Abnehmen in den Wechseljahren und auch danach ist gar nicht so einfach. Aber machbar.

Ich war ungefähr Mitte vierzig und wusste noch gar nicht so genau, wie man „Wechseljahre“ schreibt. Da fiel mir plötzlich auf, dass ich echte Schwierigkeiten hatte, mein Gewicht zu halten oder sogar abzunehmen.
Irgendwann kamen dann die üblichen Wechseljahresbeschwerden hinzu: Kältewallungen, Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwanken und weitere unerwünschte Pfunde.
Und ich lernte, dass das Abnehmen in den Wechseljahren gar nicht so einfach ist.

Warum nehmen wir in den Wechseljahren zu?

Schuld sind wie immer die Hormone, an vorderster Front das Östrogen, aber auch eines namens Somatropin.
Unter Umständen kann auch noch eine Schilddrüsen-Unterfunktion eine Rolle spielen. Deswegen ist es für Frauen in den besten Jahren immens wichtig, sich diese einmal untersuchen zu lassen.

Nicht schon wieder Östrogen!

Tja, dieses typische Frauenhormon ist nicht nur für Unbill in unserem Leben verantwortlich. Aber seine eigentliche Hauptaufgabe, nämlich dafür zu sorgen, dass wir Kinder in die Welt setzen, gelangt irgendwann in den Hintergrund. Deswegen kommt während der Wechseljahre seine Produktion zum Erliegen. Da der Körper dieses Hormon dennoch braucht, wird es in den Fettzellen gespeichert, bzw. auch dort produziert.
Dein Körper will also möglichst viel Hüftspeck für schlechte Zeiten anlegen.

Und was macht das Somatropin?

Somatropin unterstützt deinen Körper, Körperfett abzubauen. Ungefähr ab dem 40. Lebensjahr wird dieses Hormon nicht mehr produziert. Und das macht dir das Abnehmen in den Wechseljahren dann auch nicht gerade einfach.

Im Alter werden wir ruhiger

Ruhiger werden ist vielleicht nicht unbedingt ein Attribut, das dir im Zusammenhang mit den Wechseljahren einfällt.
Aber dennoch werden wir mit zunehmenden Jahren ruhiger und das hängt mit unserer veränderten Lebensweise zusammen.
Früher sind wir hinter unseren Kindern hergefetzt, haben zwischen zwei Terminen noch den Wochenendeinkauf erledigt und danach die Wäsche aufgehängt. Heute würde ich nach einem solchen Arbeitspensum in Ohnmacht fallen!
Dazu kommt blöderweise ein langsamerer Stoffwechsel, weil sich unter anderem unser Körper auf einen Zustand wie „Keine-Periode-keine-Babys“ einstellt.

Kein Wunder also, wenn du in den Wechseljahren zunimmst. Und ein paar Kilos dürfen wir sogar mehr auf die Waage bringen. Denn das ist sogar gesund. Aber alles hat seine Grenzen, besonders wenn sich unser Gewicht in Richtung Fettleibigkeit bewegt, wir körperliche Probleme damit bekommen und wenn wir uns mit unserem Körper nicht mehr wohlfühlen.

Abnehmen in den Wechseljahren – So klappt es auch bei dir

In meinem Artikel über meine Corona-Kilos habe ich geschrieben, dass ich keine Abnehmtipps geben möchte, sondern nur meine eigenen Erfahrungen beschreiben will.
Und nun schreibe ich doch einen solchen Artikel und du fragst dich vielleicht, warum.

Ganz einfach: Ich wurde bereits mehrfach nach Empfehlungen gefragt!
Und da will ich natürlich nicht so sein und hier einmal mein zusammengetragenes Wissen über das Abnehmen in den Wechseljahren verraten. Dazu gehört natürlich auch, wie du dein Gewicht ab 50Plus auch halten kannst.
Diese Tipps habe ich mir angelesen, aber auch von anderen Frauen empfohlen bekommen und selber ausprobiert. Und wie immer bei mir sind sie nicht unbedingt medizinisch fundiert.
Aber ich werde dir hier keine Diäten vorschlagen oder Diät-Tipps geben! Denn Diäten helfen nichts. Das Einzige, was du tun musst ist, deine Ernährung umstellen.
Kein großes Hungern, keine Pillen oder Wässerchen!

Abnehmen in den Wechseljahren – Meine besten Tipps

Das Abnehmen und das Gewichthalten in den Wechseljahren ist gar nicht so einfach. Aber mit diesen Tipps zur Ernährungsumstellung klappt es auch bei dir. Bestimmt!

Übrigens musst du nicht unbedingt eine Frau in den besten Jahren sein, um mit meinen Tipps etwas anfangen zu können. Auch junge Frauen haben Gewichtsprobleme und Männer in den besten Jahren leider auch sehr oft.

  • Falsche Vorstellungen
    Verabschiede dich endlich von deiner schmalen Silhouette und deiner süßen Wespentaille, die du mit 20 gehabt hast. Besonders wenn du Kinder zur Welt gebracht hast, wird sich deine Figur ganz unweigerlich verändert haben. Und mit zunehmendem Alter tut sie das umso mehr. Das mag eine Heidi Klum vielleicht anders sehen, aber willst du wirklich so leben? Bestimmt nicht.
  • Mache Sport
    Und wenn du keinen Sport findest, den du magst, sorge für ausreichende Bewegung. Aber bedenke, dass Muskelmasse mehr wiegt, als Fettmasse! Du wirst also in den ersten Wochen deiner Sportlerkarriere nicht so viel auf der Waage merken.
    Dennoch wirkt gerade Muskeltraining dem altersgemäßen Muskelabbau entgegen und erhöht deinen Grundumsatz.
  • Feste Mahlzeiten
    Feste Mahlzeiten waren mir früher gar nicht so wichtig und oft hatte ich nicht einmal Zeit zum Essen. Heute weiß ich, dass es mir gut tut, wenn ich die traditionellen drei Mahlzeiten am Tag habe, ungefähr immer zur gleichen Zeit.
  • Naschen erlaubt
    Eigentlich sind Süßigkeiten verboten, wenn man abnehmen will. Aber nach dem Essen darf es auch einmal ein Stück Schokolade zum Nachtisch sein. Sonst nicht.
  • Kein Essen nach 18 Uhr
    Das ist ein Tipp, den ich von mehreren Freundinnen bekommen habe, der aber nicht zu jedem Tagesablauf passt. Aber es ist hilfreich, keine großen Portionen vor dem Schlafengehen zu essen. Somit hat der Stoffwechsel bis zum Aufstehen ein paar mehr Stunden Zeit, sich zu erholen.
  • Kohlenhydrate und Kalorien
    Viele Abnehmwillige zählen die Kalorien, aber eigentlich sind das gar nicht so sehr die großen, bösen Dickmacher. Viel schlimmer sind leere Kohlenhydrate (zum Beispiel Weißmehlprodukte) und schlechte Fette. Tatsächlich ist es auch so, dass unser Körper mit zunehmendem Alter weniger Kohlenhydrate braucht.
  • Fast Food und Co
    Und damit bin ich schon bei meinem Lieblingsthema: Fast Food, Convenience Food, Fertiggerichte sind wirklich ganz, ganz schädlich für uns – egal wie alt wir sind.
    Sie bestehen fast immer aus einer Mischung von künstlichen Aromen, Stellstoffen, Emulgatoren, leeren Kohlenhydraten und gesättigten Fettsäuren. Diese bewirken zum Beispiel, dass wir nicht mehr mit dem Essen aufhören können, denn das ist ja für den Hersteller von Vorteil. Sie lösen außerdem eine Reihe von anderen Stoffwechselgeschichten in unserem Körper aus, die dafür sorgen, dass wir zunehmen.
    Merke: Wenn du einen selbstgemachten Kuchen isst, ernährst du dich gesünder, als mit einem Fitnessriegel. Auch wenn der Kuchen mehr Kalorien hat.
  • Esse vermehrt Eiweiß
    Weil dein Körper nun weniger Kohlenhydrate braucht, mache dich mit den Prinzipien einer Ernährung nach Low Carb vertraut. Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Granatapfel, Jogurt, Quark, Fleisch und Fisch sind nämlich deine Freunde. Achte hierbei bitte auf Qualität, am besten Bio und fair gehandelt. Der Vorteil an Low-Carb-Ernährung ist, dass sie ziemlich familienkompatibel ist. (So lange du es nicht mit Spaghetti aus Linsenmehl versuchst.)
  • Ausreichend trinken
    Die Faustformel lautet: 30-40 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Bei mir wären das also 2,1-2,8 Liter Wasser oder Tee. Am besten wäre es, wenn du Wasser ohne Kohlensäure trinken würdest und ohne sonstige Aromen oder Zuckeraustauschstoffe.
    Wenn du Medikamente nehmen musst, spreche bitte vorher mit deinem Arzt darüber.
  • Ausreichend schlafen
    Auch der Schlaf beeinflusst dein Gewicht. Zuwenig Schlaf macht uns gestresst, depressiv und lässt uns durch den Tag hetzen. Wir essen unkontrolliert und haben vermehrt Appetit auf Süßigkeiten.
    Laut diverser Schlafmediziner wäre es ideal, wenn du vor 22 Uhr ins Bett gehen würdest und dann 7-8 Stunden schläfst. Zu viel Schlaf kann aber übrigens das Gegenteil bewirken.

Noch mehr Tipps:

Hier habe ich noch ein paar Tipps für euch, wie euch das Abnehmen in den Wechseljahren gelingen wird. Sie sind aber zum Teil ein wenig seltsam:

    • Vitamin D
      Angeblich kann ein Vitamin-D-Mangel Übergewicht generieren. Dieses Vitamin kann nur durch Sonneneinstrahlung im Körper gebildet werden. Also wäre eine zusätzliche Gabe zumindest in der dunklen Jahreszeit sinnvoll
    • Kleine Teller
      Eigentlich ist dieser Tipp gar nicht so seltsam, denn ein Gericht auf einem kleinen Teller serviert, sieht viel üppiger aus, als auf einem großen.
    • Rotes Geschirr
      Forscher wollen herausgefunden haben, dass rotes Geschirr den Appetit zügelt. Wenn du also einen roten Teller in deinem Schrank hast, gehört er ab sofort dir.
      Erzähle mir dann mal, welche Erfahrungen du gemacht hast!

Dann noch ein Buchtipp

Zum Schluss habe ich noch einen Buchtipp für dich:

Wechseljahre Kochbuch & Ratgeber von Soey Blohm

Hormone natürlich regulieren: Die richtige Ernährung in den Wechseljahren mit 106 gesunden Rezepten zum Nachkochen inklusive Tipps gegen Wechseljahresbeschwerden und Abnehmen in den Wechseljahren und einen 14-tägigen Ernährungsplan.
Im Moment ist das wohl der ausführlichste Ratgeber zu dem Thema.

Berühmte letzte Worte:

Ich hoffe, meine Tipps können dir ein bisschen weiterhelfen, besonders wenn du gerade mitten in den Wechseljahren steckst.
Wenn du noch andere Tipps für mich und meine Leser hast, schreibe mir doch mal einen Kommentar!





Text: Abnehmen in den Wechseljahren – Warum ist das so schwer? ©sabienes-welt.de
Alle Fotos: Abnehmen in den Wechseljahren – Warum ist das so schwer? ©sabienes-welt.de unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von dreamstime.com

Zusammenfassung
Abnehmen in den Wechseljahren – So klappt es auch bei dir
Titel
Abnehmen in den Wechseljahren – So klappt es auch bei dir
Beschreibung
Warum ist das Abnehmen in den Wechseljahren so schwer? Wie können wir im Alter von 50Plus abnehmen und unser Gewicht halten? Hier meine Tipps
Autor

16 Kommentare zu „Abnehmen in den Wechseljahren ✳ Warum ist das so schwer?“

  1. Sehr schön aufgelistet. Man muss sich wirklich von der Wespentaille verabschieden. Gegenankämpfen bringt auch nichts. Diäten sind wenig sinnvoll – wegen des Jo-Jo-Effekts. Es liegt tatsächlich größtenteils an der Ernährung und an der Bewegung. Außerdem braucht man nach den Wechseljahren nicht mehr solche Massen an Nahrung. Der Energiebedarf sinkt. Das bedenken viele Menschen auch nicht.

    Liebe Grüße Sabine

    1. @Sabine Gimm: Wir „Wechselfrauen“ sind halt wirklich sparsam im Verbrauch! Weniger Ausgaben für Heizung und für die Ernährung … das ist ja schon mal positiv! ;-)
      LG
      Sabiene

  2. Die Symptome der Wechseljahre kenne ich bereits durch die Unterfunktion der Schilddrüse 😂. Übergewicht hatte ich dann trotz der harten Arbeit und abends leider ordentlich gefuttert, weil ich den Tag über nur Bemme hatte 🤷. Das war in der Lehrzeit. Ich habe fast genau so abgenommen wie im Artikel beschrieben. Ich esse immer noch gerne, auch deftig zu jeder Zeit, aber dünne bin ich seit Jahren trotz Büroberuf. Aber: seit ich wieder laufen kann, sieht man hinter mir die Feuerspur 😂. Ich laufe Treppen, laufe auch ansonsten viel (schnell gehen). Ich hüpfe und tanze im Haushalt herum und ich kann nur empfehlen, den Fahrstuhl wegzulassen, wenn man laufen kann und nicht gerade schwere Taschen zu tragen hat. Das macht eine Menge aus. Auf Süßes habe ich auch nicht verzichtet, aber mit Flunsch reduziert 😂. Man nimmt langsam, aber nachhaltig ab.

    1. @Uli: Du hinterlässt nicht nur beim Laufen eine Feuerspur, sondern auch beim Schreiben! ;-) Und auch sonst machst du alles richtig.
      LG
      Sabiene

  3. Hallo,
    danke für diesen sehr interessanten Beitrag!
    Bin 40 geworden und habe hoffentlich noch ein bisschen hin bis ich in die Wechseljahre komme!
    Aber mit abnehmen tue ich mir jetzt schon schwer, das war früher definitiv einfacher =)
    LG,
    Janina

    1. @Janina: Definitiv! Wenn ich mir vorstelle, was wir früher manchmal alles verdrückt haben. Das ginge heute nicht mehr. Aber der Stoffwechsel ist einfach nicht mehr der gleiche.

      LG
      Sabiene

  4. Vielleicht hat das mit den Problemen beim Schlafen oder dem Abnehmen auch was mit dem Alter zu tun. Oder ich bin auch in den Wechseljahren. Seit ein paar Wochen bin ich wieder auf Diät und habe im Moment 5 kg weniger. Man sieht nix, was bei meinem Basisgewicht kein Wunder ist. Meine Frau will noch 2 kg abnehmen und müsste es gar nicht. Ich glaube, sie macht das aus Solidarität mit mir. Ich bin fest entschlossen weiterzumachen und das zu erreichen, was Menschen Normalgewicht nennen. Ich habs satt, dieses Übergewicht mit mir rumzuschleppen. Vor kurzem ist mein letzter Onkel mit 84 Jahren gestorben. Der hatte meine Gewichtsklasse und hat in seinen letzten Lebensjahren richtig leiden müssen. Vor allem durch die Folgen seines Übergewichts. Das will ich mir unbedingt ersparen. Er hat mir bei unseren letzten Gesprächen immer wieder ans Herz gelegt, darauf zu achten. Ich versuchs. Hoffentlich bin ich stark genug.

    1. @Horst Schulte: Mach dir keine Gedanken, wenn du die 5 Kilo noch nicht siehst. Du hast sie ja auch nicht gleich gesehen, als du sie zugenommen hast, oder? Jedes Kilo weniger ist ein gutes Kilo. Lass dir Zeit, du bist ja noch jung … ;-)
      LG
      Sabiene

  5. Liebe Sabiene, was für ein interessanter Beitrag und die Auflistung der Punkte sind wohl für alle Menschen, egal in welchem Alter sinnvoll. Sicherlich „verzeiht“ in jungen Jahren der Körper leichter mal ein über die Stränge schlagen – egal in welcher Form. Aber im Wesentlichen sind das Themen, die doch uns alle betreffen. Sport mache ich leider immer noch kaum – außer Schwimmen, Genießen und vor allem Naschen stehen dafür bei mir ganz oben auf der Liste und glücklicherweise hat das bisher noch keine Nebenwirkungen gezeigt. Wenn ich mal auf Schokolade verzichten muss, dann muss sich wohl mein Umfeld warm anziehen ;-) oder ich muss mir doch ein rotes Teller zulegen. Das ist ein interessanter Effekt und sicherlich mal einen Versuch wert.
    Hab einen wunderbaren Abend und alles Liebe

    1. @Wonderful Fifty: Ich fürchte ja fast, dass Übergewicht ein generelles Problem ist und da haben wir „ältere Semester“ es unter Umständen noch ein wenig leichter, als die jungen Leute. Die meisten von uns waren in ihrer Jugend schlank, aber schau dir mal die Teenies von heute an! Und tatsächlich leiden sogar schon vermehrt Kinder in den Industrienationen unter Altersdiabetes oder Arthrose in den Gelenken. Wir haben zu viel Nahrung und zu viel schlechte, minderwertige Nahrung und sie ist fast überall 24 Stunden am Tag zu erhalten.
      Aber probier das ruhig mal aus, wie es sich von roten Tellern isst und erzähle es mir!
      LG
      Sabiene

  6. Liebe Sabiene,

    bin zwar ein Mann wir haben aber auch unsere Gewichtsprobleme ab 50 Jahre. Die Waage scheint irgendwie einen Dauerdefekt zu haben :-)

    Immerhin habe ich ca 20 Kilo seit 2018 abgenommen aber immer noch 20 kg zu viel ….

    Vielen Dank für Deinen Besuch auf meinem Fotoblog

    LG Bernhard

    1. @Bernhard: Ich richte mich mit meinem Blog durchaus auch an Männer. Allerdings schreibe ich das meiste aus der Sicht einer Frau – naturgegeben. Und klar: Auch bei Männern verlangsamt sich der Stoffwechsel und sie müssen „im Alter“ vermehrt auf ihr Gewicht achten.
      20 Kilo in einem Jahr ist schon allerhand! Den Rest packst du auch noch.
      LG
      Sabiene

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.