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Eine kleine Stadt und ihr Verein

Kleine Stadt der großen Träume – Ein Roman von Fredrik Backman

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  • Beitrag zuletzt geändert am:2. Juli 2020
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*Dieser Artikel enthält Amazonlinks* Die kleine Stadt Björnstadt hat schon bessere Zeiten erlebt. Früher, als hier mitten in den dunklen Wäldern Schwedens noch die einheimische Wirtschaft florierte, war man noch wer. Jetzt sorgt lediglich der örtliche Eishockeyverein für den Stolz und Zusammenhalt der Einwohner. Alle Hoffnungen liegen dabei auf der erfolgsversprechenden Juniorenmannschaft. Die jungen Spieler sollen ganz Schweden zeigen, aus welchem Holz die "Bären" von Björnstadt wirklich geschnitzt sind. Aber dann wird vor dem entscheidenden Finale ein Mädchen vergewaltigt und der ganze Ort teilt sich in zwei Lager. Wem wird geglaubt? Auf welche Seite sollte man sich stellen? Und was ist wichtiger: der Sieg der Mannschaft oder das Leben eines jungen Menschen? Fredrik Backman Fredrik Backman, Jahrgang 1981 wuchs in Helsingborg auf. Nach seinem abgebrochenen Studium der Religionswissenschaft arbeitete er in verschiedenen Jobs, bis er sich dem Schreiben von Romanen zuwandte. Seit seinem größten Erfolg "Ein Mann namens Ove" ist er auch aus der internationalen Literaturszene nicht mehr…

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Wo Mut die Seele trägt: Wir Frauen in Afghanistan – Nahid Shahalimi

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  • Beitrag zuletzt geändert am:29. März 2020
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*Dieser Artikel enthält Amazonlinks* Sportlerin, Anführerin, Ärztin, Pilotin, Anwältin, Aktivistin, Künstlerin - das sind alles ganz normale Berufe oder Tätigkeiten für Frauen. In den westlichen Industriestaaten. Das aber Frauen in Afghanistan solche oder ähnliche Aufgaben übernehmen, ist wohl kaum vorstellbar, oder?  Ist es doch, sagt die aus Afghanistan stammende Künstlerin Nahid Shahalimi.  Teilweise unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen hat sie ihre alte Heimat besucht und dort etliche tapfere, mutige, außergewöhnliche und starke Frauen interviewt. Und dabei entstand dieser Bildband, den ich euch heute vorstellen und ans Herz legen möchte. Nahid Shahalimi Nahid Shahalimi kam 1973 in Kabul als Tochter eines wichtigen afghanischen Politikers zur Welt. Als ihr Vater 1981 starb, sah sich ihre nun plötzlich rechtlose Mutter gezwungen, mit ihren drei Töchtern über Pakistan nach Kanada zu fliehen. Nahid wuchs in Québec auf und betätigt sich nach ihrem Studium als Künstlerin, Autorin und Filmemacherin, wobei Menschenrechte einen großen Platz in ihrer Arbeit einnehmen. Inzwischen wohnt Frau Shahalimi mit ihren Töchtern…

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Der Internationale Weltfrauentag und was ich von diesem Tag halte

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  • Beitrag zuletzt geändert am:4. März 2021
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Brauchen wir diesen Weltfrauentag noch? Wie immer findet am 8. März der Internationale Weltfrauentag statt. Mancherorts ist es üblich, dass an diesem Tag die Männer ihren Frauen eine Rose schenken. Besonders in den neuen Bundesländern, in Russland und in manchen anderen kommunistischen Ländern ist dieser Tag ein wichtiger Feiertag. Oder sagt man da Gedenktag? Andere Bezeichnungen für den Weltfrauentag lauten übrigens: Internationale Frauentag, Frauenkampftag, Internationaler Frauenkampftag oder Frauentag. Oder im Sprech der Vereinten Nationen: Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden.  Egal, wie er heißt: Ich halte einen solchen Tag als für verlogen. Wieso gibt es den Internationalen Weltfrauentag? Anfang des letzten Jahrhunderts wurde auf eine Initiative von mehreren sozialistischen Organisation unter der Führung von Clara Zetkin dieser Tag ins Leben gerufen. Er wurde erstmals am 19. März 1911 begangen. Damals ging es den Frauen um sehr grundlegende Forderungen. Zum Beispiel war zu dieser Zeit die Einführung des Frauenwahlrechts das ganz große Thema.…

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Vox - Wo ist deine Stimme, Frau?

Vox – Ein bedrückender Roman von Christina Dalcher

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  • Beitrag zuletzt geändert am:7. April 2020
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*Dieser Artikel enthält Amazonlinks* Nach einem Regierungswechsel in den USA sind die Frauen absolut rechtlos geworden. Sie dürfen keinen Beruf mehr ausüben, nicht zur Wahl gehen und ihre Reisepässe wurden eingezogen. Und sie dürfen nicht mehr als 100 Wörter am Tag sprechen. Für die Einhaltung dieser Regelung sorgt ein Metallband am Arm, dass bei einer Überschreitung dieser Grenze empfindliche Stromstöße an die Trägerin aussendet. Die Wissenschaftlerin Jean McClellan sitzt nun zur Hausarbeit verdammt in ihrem Haus und macht sich Sorgen. Während ihr Mann und ihre drei Söhne zwischen Mitgefühl und Machismus schwanken, ist auch ihre fünfjährige Tochter Sonia von dieser Regelung betroffen. In der Schule lernt sie statt Lesen und Schreiben und Kochen und Hausarbeit und bekommt Preise im Mundhalten. Doch dann erhält Jean eine unglaubliche Chance Christina Dalcher Die Amerikanerin Christina Dalcher ist promovierte Linguistikerin und beschäftigte sich viel mit Sprache, Sprachwandel und britischen und italienischen Dialekten. Bislang konnte sie sich mit Kurzgeschichten in Magazinen und Zeitschriften…

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Feuerwerk an Silvester ➚ Warum ich gegen die private Silvesterknallerei bin

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  • Beitrag zuletzt geändert am:29. November 2020
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Silvester 2010 in Berlin. Aus den Plattenbauten in Lichtenberg schmeißen bereits am Vortag die Bewohner wahllos Silvesterraketen auf die Straße. Ein Knaller erwischte meinen Mann breitseits, so dass er später ein halbes Jahr lang mit einem Tinnitus kämpfen musste.Silvester 2017 auf der Insel Amrum. Wir stehen vor der Dorfkirche in Nebel und halten Wunderkerzen in den dunklen Nachthimmel. Bei Glockenläut prostet man unbekannten Menschen mit mitgebrachtem Sekt zu. Und nun ratet mal, welches Silvester uns am besten gefallen hat?Ein Feuerwerk an Silvester ist etwas Schönes, Erhabenes und gehört einfach dazu. Aber die private Silvesterknallerei sollte endlich verboten werden. Feuerwerk an Silvester - Warum ich gegen die private Silvesterknallerei bin Nichts gegen Berlin, aber das Silvesterfest auf Amrum hat mir viel besser gefallen. Auf den Nordfriesischen Inseln sind nämlich Feuerwerksraketen verboten. Damit soll das Wattenmeer und die Reetdächer geschützt werden. Und nachdem ich weder vom Feuerwerk am Brandenburger Tor, noch zwei Jahre später auf dem Champs Elysee viel von…

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Eine Frau rechnet ab - mit der Gesellschaft, ihrem Mann und mit sich selbst

Bitterfotze – Ein wütender Roman von Maria Sveland

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  • Beitrag zuletzt geändert am:18. August 2020
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*Dieser Artikel enthält Amazonlinks* Sara hat die Nase voll. Ihr steht der Alltag mit einem Kleinkind bis zum Hals, genauso wie die Schwierigkeiten, die man als berufstätige Mutter hat und der Januar in Stockholm ist einfach die Hölle. Also bucht sie kurzerhand eine Woche Teneriffa - ohne Mann, ohne Kind, dafür 7 Tage lang Nichtstun und Ausschlafen. Denn wenn sie eines nicht werden will, dann ist es eine Bitterfotze: eine frustrierte, resignierte Frau, die alles andere um sie herum nur noch missbilligt. Da hält sie es lieber mit ihrem Vorbild, der Schriftstellerin Erica Jong und ihrem Buch "Angst vorm Fliegen", welches zu ihrer Urlaubslektüre wird. Maria Sveland Maria Sveland, Jahrgang 1974, arbeitet als Autorin und Journalistin in Schweden. Laut ihren eigenen Angaben ist der vorliegende Roman (ihr erster) zu 37,2 Prozent autobiografisch. Erica Jong - Angst vorm Fliegen Dieser bei seiner Erstveröffentlichung 1973 als Skandalbuch titulierte Roman der USamerikanischen Schriftstellerin wird in dem vorleigenden Buch immer wieder zitiert.…

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Das innere Korsett von Gabriela Häfner und Bärbel Kerber

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  • Beitrag zuletzt geändert am:8. April 2020
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*Dieser Artikel enthält Amazonlinks* Aus dem Klappentext: Frauen dürfen heute alles – und kommen trotzdem nicht voran. Geblendet von einigen Beispielen erfolgreicher Karrierefrauen, übersehen wir, dass Frauen heute keineswegs vorpreschen, sie treten auch nicht auf der Stelle, sie rudern viel eher zurück. Frauen Feigheit vorzuwerfen, ist allerdings zu kurz gedacht. Vielmehr handelt es sich um Mechanismen, die ihnen von klein auf anerzogen werden und wie ein inneres Korsett wirken. Zwar werden Mädchen dazu ausgebildet, beruflich durchzustarten, zugleich wird von ihnen jedoch erwartet, liebevoll und fürsorglich zu sein. Umsicht und Sanftmütigkeit helfen ihnen aber im Arbeitsleben – und auch in Auseinandersetzungen mit dem eigenen Partner – nicht weiter. Maßnahmen wie beispielsweise die Frauenquote haben nur begrenzten Einfluss, denn sie setzen viel zu spät an. Dieses Buch zeigt, wie Mädchen in der Pubertät ihr Selbstvertrauen verlieren und Frauen immer noch durch uralte Rollenbilder ausgebremst werden.  Die Autorinnen Bärbel Kerber, Jahrgang 1963 hat in Wirtschaftswissenschaften promoviert und arbeitet als freie Journalisten…

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