
Die Corona Krise hat uns nun breitseits erwischt. Der Krisenstab der Bundesregierung empfiehlt uns dringend, möglichst zuhause zu bleiben. Denn nur so können wir dafür sorgen, dass die Ausbreitung des Virus in einer möglichst flachen Kurve geschieht. In dem wir den nahen Kontakt zu anderen Leuten möglichst meiden, schützen wir nicht nur uns, sondern auch unsere Mitmenschen. Und schlagen dem blöden Covid-19 ein Schnippchen.
Dies wurde in den letzten Tagen mehrfach wiederholt und erklärt. Aber man kann nicht oft genug auf diese Notwendigkeit hinweisen.
Aber mit was sollen wir uns beschäftigen, wenn wir vielleicht sogar im Zwangsurlaub zuhause sitzen und alle schicken Freizeitaktivitäten flach fallen?
Da gebe es eine Menge Möglichkeiten! Und weil einem solche Alternativen im Krisenfall oft nicht einfallen wollen, habe ich einmal für euch darüber nachgedacht.
Inhaltsverzeichnis
Corona Krise: 7 Ideen, damit euch nicht die Decke auf den Kopf fällt #stayhome
Ich werde euch im Folgenden nicht erzählen, wie ihr euer Home Office organisieren sollt oder eure Kinder bespaßt. Es geht um Menschen, wie du und ich, die nun plötzlich ein wenig mehr freie Zeit haben.
1. Neue Rezepte ausprobieren
Die einen bunkern in der Corona-Krise haufenweise Billignudeln, die anderen probieren neue Rezepte aus. Denn die Supermärkte sind voll von frischem Obst und Gemüse! Auch die Regale in der Delikatessenabteilung sind noch recht gut bestückt. Sucht euch ein paar neue Rezepte aus und kocht sie nach.
Lecker!
2. Unbekannte Ecken in der Wohnung putzen
Jede Wohnung und jedes Haus hat so seine unbekannten Ecken, die eigentlich eher selten einen Putzlappen sehen. Ich denke dabei so an die allgemeine Situation hinter den Schränken oder Heizkörpern, aber auch am Boden zwischen Türzargen und Türen bleibt gerne mal etwas hängen. Schnappt euch Lappen und Seifenwasser und macht in diesen Galaxien, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat, sauber. Und weil sich das Corona-Virus angeblich gerne länger auf Metallflächen aufhält, bearbeitet auch noch die Türklinken und ähnliche Oberflächen.
Ihr braucht für einen gründlichen Hausputz übrigens in der Regel kein Desinfektionsmittel.
3. Lesen in der Corona-Krise
Während der Virus über uns hinwegfegt, sucht euch eine Couch und ein Buch. Oder arbeitet euren Stapel mit Zeitschriften und Magazinen ab, der im Zeitungsständer sein Dasein fristet.
Wenn ihr Buchempfehlungen sucht, dann empfehle ich euch meine Abteilung für Literatur.
Leider bin ich noch längst nicht mit allen Rezensionen umgezogen, also lohnt sich ein Blick auf meine alten Blogs Sabienes TraumWelten oder Frau Sabienes.
4. Ein Hobby suchen!
Ihr habt ein Hobby, aber keine Zeit, es zu pflegen? Dank Corona ist dies wieder möglich! Also zerrt eure Nähmaschine aus ihrem dunklen Verließ, kramt die Häkelnadel hervor, staubt eure Briefmarkensammlung ab oder sortiert die Urlaubsfotos der letzen Jahre.
Ihr habt gar kein Hobby? Dann wird es aber Zeit! Denn Hobbies verbessern nachweislich die Gesundheit und das Virus kann endgültig einpacken.
5. Macht Sport
Euer Fitnessstudio und euer Tennisclub haben geschlossen. Aber das muss euch nicht davon abhalten, euch zu bewegen. Wenn ihr so wie ich ländlich wohnt, ist das natürlich ganz einfach. Ich kann hier stundenlang durch den Wald gehen und muss dabei niemanden anstecken. In der Stadt ist vielleicht ein wenig umständlicher. Aber ihr könntet zumindest auf dem Balkon oder vor dem geöffneten Fenster Kniebeugen oder Yoga machen.
Frische Luft und Bewegung fördern die Laune und das Immunsystem. Wieder schlecht für den Virus.
6. Tanzen
Die Clubs haben geschlossen und alle Tanzveranstaltungen wurden abgesagt. Aber zuhause könnt ihr tanzen, so viel ihr wollt – für euch alleine oder mit Partner. Auch das ist ein bisschen sportlich und sehr gut für euer Seelenleben.
7. Kümmert euch um eure Mitmenschen
Auch wenn ihr keine Verabredungen und Besuche machen sollt, könnt ihr euch um eure Mitmenschen, Freunde, Bekannte, Nachbarn kümmern. Es gibt genügend moderne Medien, die euch einen keimfreien Austausch ermöglichen und ihr kennt sie alle. Also nutzt sie auch. Ein Schwatz mit der Nachbarin in einem gehörigen Abstand wäre auch akzeptabel.
Ganz wichtig ist aber auch, dass ihr nach euren Mitmenschen guckt. Wenn ihr den alten Herrn gegenüber seit Tagen nicht mehr gesehen habt, versucht, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Fragt die Leute, wie es ihnen geht und bietet unter Umständen eure Hilfe an.
Ganz wichtig ist auch: seid freundlich, verschenkt gute Laune, kümmert euch um ein angenehmes Miteinander – auch wenn das Klopapier schon wieder ausverkauft ist.
Berühmte letzte Worte zu Corona:
Wenn ihr glaubt, ich hätte diese ganze Corona-Krise samt aller notwendigen Maßnahmen im Griff, dann täuscht ihr euch. Ich muss mich auch ein wenig anstrengen, keine schlechte Laune zu bekommen.
Ich denke, dass uns diese Situation noch lange beschäftigen wird. Mit zwei Wochen die Füße still halten ist es nicht getan, also versuche ich, die Ruhe zu bewahren. Und je eher und je genauer wir uns die Maßnahmen halten, umso schnell und glimpflicher werden wir aus dieser schweren Zeit hervorgehen.
Nutzen wir doch einfach die Zeit, die Corona-Krise nicht allein als Krise, sondern als Chance zu sehen! Statt von Event zu Event zu tigern, die tollsten Hotels in den außerwöhnlichsten Zielorten zu überschwemmen, dem Konsum zu frönen haben wir nun die Gelegenheit, einmal wieder Kontakt mit uns selbst zu pflegen. Zur Ruhe zu kommen.
Ganz ohne Angst, etwas zu verpassen oder FOMO (Fear Of Missing Out), wie wir Nerds und Influenzer zu sagen pflegen.
Und vor allen Dingen: bleibt gesund!
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Wie packt ihr die Corona-Krise an? Was sind eure persönlichen Herausforderungen? Was hilft euch?
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Text: Corona-Krise: 7 Ideen, damit euch nicht die Decke auf den Kopf fällt ©sabienes-welt.de
Alle Fotos: Corona-Krise: 7 Ideen, damit euch nicht die Decke auf den Kopf fällt ©sabienes-welt.de unter Verwendung eines kostenlosen Stockfotos von Kimson Doan / Unsplash